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Zwei Siege, drei Unentschieden, eine Niederlage – das ist die Bilanz aus den ersten sechs Oberliga-Spielen, für die Michael Müller als Trainer des TuS Erndtebrück die Verantwortung trug. „Damit kann ich zufrieden sein, immerhin steht unter dem Strich der Klassenerhalt“, zieht er für sich ein positives Fazit nach seinem Einstieg für den beurlaubten Ivan Markow.

Nachdem nun der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist, freut sich der TuS Erndtebrück, neben den Vertragsverlängerungen mit den Spielern Abbas Attia, Nico Renner, Erlon Sallauka, Talha Varli, Tatsuya Yamazaki, Murat Yazar und Luca Woditsch sowie den Torhütern Niklas Knopf und Alex Taach auch den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit in der Oberliga Westfalen bekanntzugeben. Vom 1. FC Kaan-Marienborn wechselt Moritz Brato an den Pulverwald.

Auf der Rückfahrt herrschte Stille, der Frust regierte. Dem Oberliga-Team des TuS Erndtebrück wurde – wie so oft schon in dieser Saison – eine starke Vorstellung attestiert, über die Punkte aber durften sich andere freuen.

Ins Klassenziel gezittert hat sich der TuS Erndtebrück durch den 2:0 (1:0)-Erfolg im letzten Oberliga-Heimspiel der Saison gegen Absteiger 1. FC Gievenbeck. Gegenüber dem Mittwoch-Spiel in Dortmund, in dem der TuS eine seiner besten Leistungen dieser Spielzeit zeigte, war die Mannschaft auf eigenem Geläuf nicht wiederzuerkennen. Selbst das frühe 1:0 nach genau 90 Sekunden durch das Eigentor des Münsteraner Innenverteidigers Maximilian Brüwer, der den von der Querlatte abspringenen Kopfball von Adnan Terzic endgültig über die Linie drückte, vermochte den Wittgensteinern nicht die festen Fesseln zu lockern, die ihnen die Abstiegsangst offensichtlich angelegt hatte.

 

Bereits am kommenden Wochenende fährt die Mannschaft von Dirk Wetter und Carsten Wexand zum Qualifikationsturnier des Volkswagen Junioren Masters. Unterstützt und gefördert werden die Junioren des TuS Erndtebrück vom Autohaus Völkel in Erndtebrück. Die Übergabe der gesponserten Trikots erfolgte offiziell am letzten Freitag im Autohaus Völkel. Besten Dank an den Geschäftsführer Werner Kölsch.