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Bereits im Hinspiel waren zwischen dem TuS Ennepetal und dem TuS Erndtebrück acht Tore gefallen. Anders, als bei der 3:5-Niederlage am 1. Spieltag, waren diese beim heutigen 4:4- Unentschieden in Ennepetal aus Sicht der Wittgensteiner jedoch besser verteilt. Und dennoch überwiegt die Enttäuschung: Denn Erndtebrück fing sich in der Nachspielzeit noch den späten Ausgleichstreffer.

Am Sonntag ist der im Tabellenkeller steckende Oberligist TuS Erndtebrück (17. Platz/12 Punkte)zum letzten Mal in diesem Jahr gefordert. Und zwar gastiert der Vorletzte beim TuS Ennepetal (9./23) und hat damit noch einen Versuch, um die Negativserie von zuletzt fünf sieglosen Spielen in Folge zu durchbrechen und das „Krisenjahr“ damit versöhnlich abzuschließen.

Am Sonntag steht für den TuS Erndtebrück die längste Auswärtsfahrt an: Im knapp 220 Kilometer entfernten Rheine zählt für den Oberligist nur ein Sieg. Auch TuS-Trainer Michael Müller stellte vor der Partie klar: „Wir fahren dahin, um zu gewinnen. Auswärts haben wir bisher nur in Hamm gewonnen, daher ist es da mal Zeit, dass wir auch in der Fremde Anschluss finden.“

„Ich halte nicht viel davon, die Ursachen für so eine Pleite bei der fehlenden Erfahrung unserer Mannschaft zu suchen und es bringt auch nichts, irgendwen Einzelnen an den Pranger zu stellen.

Fast wäre es ein Traum-Einstand für Michael Müller geworden. Doch der neue Trainer des TuS Erndtebrück, der am Dienstag auf Alfonso Rubio Doblas folgte, musste in der Schlussphase mit ansehen, wie seine Mannschaft gegen die Reserve von Preußen Münster noch den Ausgleich zum 1:1 (0:0)-Endstand kassierte. Dennoch überwog für den Rückkehrer, der das Team auch in den letzten sechs Spielen der Vorsaison leitete, das Positive: „Nach den letzten Wochen hat die Truppe ein richtig gutes Gesicht gezeigt. Wir haben eine starke Laufbereitschaft an den Tag gelegt und hinten nicht viel zugelassen. Jeder konnte sehen, dass wir gewinnen wollten und vor allem, dass wir aus dem Tabellenkeller raus wollen.“