„Da brauchen wir gar nicht lange drüber zu sprechen. Am Sonntag zählt nur der Sieg“ , meint Alfonso Rubio Doblas, Trainer der zweiten Mannschaft des TuS Erndtebrück, vor der kommenden Partie am Sonntag gegen den FC Wetter. Denn die Erndtebrücker stehen unter Zugzwang. Von acht Saisonspielen haben die Wittgensteiner sechs verloren. Dazu kommt der Startsieg gegen Hagen und ein Remis in Werdohl. Mit den vier Zählern steht die Elf vom Pulverwald zugleich am vorletzten Platz. Punktgleich mit dem SSV Hagen, der lediglich die schlechtere Tordifferenz aufweist.

Um endlich die Wende einzuleiten, muss also gegen den Aufsteiger aus Wetter ein Sieg her. Doch das wird nicht leicht, so Rubio: „Ich erwarte eine Mannschaft, die viel Selbstbewusstsein hat. Sie haben Zeit gebraucht, um in der Klasse anzukommen, aber das ist scheinbar jetzt der Fall.“ Nach drei Niederlagen zum Saisonstart haben die Wetteraner nämlich die Kurve gekriegt und aus den letzten fünf Partien zehn Punkte geholt. „Wetter ist aufgestiegen und hat trotzdem die besten Spieler verloren. Sie hatten ihre Probleme, sich in der Liga zu akklimatisieren. Die letzten beiden Spiele haben sie aber gewonnen.“, schätzt Rubio Doblas den Gegner ein und warnt zugleich: „Mit Ans Al Khalil haben sie zudem einen Stürmer, der mit sieben Toren zuletzt in sehr guter Verfassung ist und die Häfte der Treffer des FC Wetter geschossen hat.“

Der Spanier lässt sich nicht in die Karten schauen, wer gegen Wetter auf dem Platz stehen wird. Sicher ist nur, dass Rubio auf die an Grippe erkrankten Oguz-Can Gürkan und Tobias Kiehl sowie auf Kerim Yasin Ludwig (muskuläre Verletzung) verzichten muss. Hinter Haitham Eleuch und Cem Özer steht zudem ein großes Fragezeichen. Die beiden Spieler haben im Training einen Schlag auf den Knöchel abekommen.

Nichtsdestotrotz ist für Rubio klar: „Wir sollten auf uns schauen und nicht auf den Gegner, denn am Sonntag müssen wir gewinnen.“

fupa.net