Spitzenreiter TuS Erndtebrück 2. (38 Punkte) empfängt am Pulverwald die drittplatzierten Hünsborner Rot-Weißen (32), bei denen das Wort „Meisterschaft“  im Vokabular bislang nicht aufgetaucht ist. „Das sind auch nicht unsere Ansprüche“, bestätigt Trainer Andreas Waffenschmidt, der sich gelassen gibt: „Es ist ein besonderes Spiel, weil wir beim Spitzenreiter antreten, nicht, weil wir oben heran rücken können“. Waffenschmidt und sein Team freuen sich auf den kommenden Sonntag, der Druck würde ganz klar beim Gegner liegen, der etwas zu verlieren habe, fügt der Coach an, der auf Steffen Hatzfeld und Bledar Gashi verzichten muss.

 

Vom Gegner spricht derweil Erndtebrücks Reserve-Linienchef Michael Müller in höchsten Tönen: „Wir haben großen Respekt vor Hünsborn, sie verfügen über erfahrene Leute, treten als Team sehr geschlossen auf und haben seit dieser Saison mit Sebastian Braas auch noch einen Knipser. Wir müssen aufpassen.“ Müller kennt das Rezept, um in der Spur zu bleiben: „Wenn wir genau die selbe Einstellung wie letzte Woche zeigen, dann werden wir gewinnen, weil wir fußballerisch die bessere Mannschaft sind.“ Verzichten müssen die Wittgensteiner auf Anil Berber und Thomas Czornik. Der Einsatz von Andreas Mayer, neben Mike Brado, Jan-Peter Stein und Marcel Eichler einer von vier ehemaligen Hünsbornern, entscheidet sich indes erst kurzfristig. Ein ausführliches Interview mit den beiden Trainern findet man auf unserer Homepage www.siegener-zeitung.de.

SZ