Fußball-Oberligist TuS Erndtebrück bestreitet am Sonntag das letzte Heimspiel der Hinrunde. Das Team von Trainer Florian Schnorrenberg empfängt im Erndtebrücker Pulverwaldstadion das Schlusslicht TuS Heven. Beide Teams trennen dabei nur sechs Plätze in der Tabelle der Oberliga Westfalen - allerdings auch satte 17 Punkte.

Der TuS Heven setzte zuletzt ein Zeichen und vollzog einen Trainerwechsel. Vor wenigen Wochen beerbte Mesut Güngör  den bisherigen Coach Jörg Behnert. Seither holte der Tabellenletzte immerhin vier Punkte aus den vergangenen drei Partien. Zuletzt allerdings unterlag der TuS Heven knapp mit 1:2 gegen Rot-Weiß Ahlen. Eine deutlich höhere Niederlage musste indes der TuS Erndtebrück verkraften. Das Team von Trainer Florian Schnorrenberg unterlag am vergangenen Sonntag 0:4 in Gladbeck bei Aufsteiger SV Zweckel und sinnt nun auf Wiedergutmachung. „Wir werden auf zwei oder drei Positionen etwas verändern. Ich werde sicher keinen Spieler nach der Niederlage aus der Mannschaft werfen. Wir haben im Kollektiv verloren, von einer Degradierung bin ich weit entfernt“, stellte Schnorrenberg seine Aussagen während der Pressekonferenz nach der Niederlage in Gladbeck klar.

Mehr als nur eine Option ist dabei Innenverteidiger Sebastian Wasem, der in die Start-Elf zurückkehren dürfte. Nicht dabei ist  Markus Waldrich. Der Stürmer zog sich in Gladbeck eine Kapselverletzung im Knie zu und fällt für die verbleibenden beiden Partien der Hinrunde aus. Fehlen werden wohl auch Sven Hinkel und Torwart Jannik von der Heiden (Grippe). Nach seiner schweren Kopfverletzung in der Saisonvorbereitung kehrte indes Verteidiger Jan-Philipp Gelber ins Lauftraining zurück. Gleiches gilt für die langzeitverletzten Christian Runkel und Manuel Müther.

SZ