Dem TuS Erndtebrück ist in der 1. DFB-Pokal-Runde erneut ein namhafter Gegner zugelost worden. Der Regionalliga-Absteiger trifft auf den ruhmreichen Hamburger SV, der nach dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga allerdings „nur“ noch als Zweitligist anreisen wird. Dennoch: Ein weiterer Fußball-Festtag und eine große Zuschauerkulisse dürften garantiert sein.

Gespielt wird zwischen dem 17. und 20. August. Der TuS Erndtebrück, der bei der Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund von Abteilungsleiter Dirk Beitzel („Wir freuen uns auf den HSV“) und Geschäftsführer Sven Rothenpieler vertreten wurde, ist mittlerweile bereits zum dritten Mal im DFB-Pokal dabei.

Bei ihrer ersten Teilnahme im Jahr 2015 unterlagen die Wittgensteiner in Runde 1 dem damaligen Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 mit 0:5. Im vergangenen Jahr scheiterte der TuS Erndtebrück vor 13 106 Zuschauern im Siegener Leimbachstadion in der 1. Runde am späteren DFB-Pokal-Sieger Eintracht Frankfurt (0:3).

Jetzt kommt der HSV, der sechsfache Deutsche Meister und dreimalige DFB-Pokalsieger – ob diesmal eine Überraschung drin ist

TV-Moderatorin und Schauspielerin Palina Rojinski zog die 64 teilnehmenden Mannschaften aus zwei Töpfen. In Topf 1 befanden sich alle Klubs der 1. Bundesliga sowie die 14 bestplatzierten Teams der 2. Liga in der vergangenen Saison. Die letzten vier Klubs der abgelaufenen Zweitliga-Saison (SpVg Greuther Fürth, Erzgebirge Aue, Eintracht Braunschweig und der 1. FC Kaiserslautern) sowie alle qualifizierten Klubs aus der dritten bis zur sechsten Liga, darunter der TuS Erndtebrück, befanden sich in Topf 2.