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Das kann trotz des gestrigen Urteils des Verbandssportgerichts in Sachen Punktabzug für die Hammer SpVg (FuPa Südwestfalen berichtete) noch eine ganz unangenehme Restsaison für den TuS Erndtebrück in diesem Mai werden. Drei Spieltage vor Saisonschluss hängen die Wittgensteiner nach wie vor tief im Tabellenkeller und damit im Kampf gegen den Abstieg. „Da zählt jeder Punkt“, so Trainer Michael Müller, der daher auch das 3:3 am vergangenen Sonntag gegen die TSG Sprockhövel unter diesem Gesichtspunkt abhakt.

Der TuS Erndtebrück verspielte gegen die TSG Spröckhövel einen Zwei-Tore-Vorsprung und verpasste es damit, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Durch das 3:3 (0:2)-Remis hat der Wittgensteiner Oberligist (nun 14. Platz/37 Punkte) zwar einen Punkt auf den Tabellenletzten aus Gievenbeck und den Vorletzten aus Rheine gewonnen. Allerdings gewann die Konkurrenz aus Brünninghausen und aus Hamm, sodass der Keller weiter zusammenrückt.

Noch zwei Heimspiele verbleiben der zweiten Mannschaft des TuS Erndtebrück, um noch einen der Nichtabstiegsplätze zu erreichen: Am Sonntag ist die Elf vom „Pulverwald“ gegen den SV Brilon und zwei Wochen später gegen die Borussen aus Dröschede gefordert. Dazwischen haben die Reservisten aus der Edergemeinde spielfrei.

Für den TuS Erndtebrück war die Nachricht über den möglichen Punktabzug für Oberliga-Kellerkind Hammer SpVg natürlich ein Thema. „Da wir aber nicht davon ausgehen können, dass das Sportgericht dieses Urteil auch fällt, ändert sich an unseren Zielsetzungen nichts. Und die lauten punkten, punkten punkten“, wollen sich laut Trainer Michael Müller seine Kicker nicht von diesen äußeren Umständen beeinflussen lassen. „Ich habe allen klar gemacht, dass wir auf uns blicken müssen. Wir haben es selbst in der Hand, uns aus der misslichen Tabellensituation zu befreien – und dafür wollen wir alles tun.“ Am liebsten durch einen Heimsieg am Sonntag gegen die TSG Sprockhövel.

Mit dem Punktgewinn beim 1:1 (1:0) beim FC Brünninghausen hat sich die Situation im Oberliga-Keller für den TuS Erndtebrück kaum verbessert. Die Siege der Konkurrenz aus Hamm und Rheine haben das Feld, das gegen den zweiten Abstiegsplatz kämpft, im Gegenteil noch enger zusammengerückt. Nicht weniger als neun Mannschaften ringen vier Spieltage vor dem Saisonende noch darum, dem Abstiegsgespenst zu entrinnen. Mit 36 Punkten haben die Wittgensteiner jetzt drei mehr auf dem Konto als der jetzt auf den Abstiegsplatz zurückgefallene Gastgeber aus Dortmund.