Das News-Archiv

Gegen den Tabellenletzten entwickelte sich von Beginn an ein schweres Spiel. Die Gäste hinderten die Erndtebrücker erfolgreich am konstruktiven Spielaufbau und wenn doch einmal ein Ball in die
Spitze durchrutschte, scheiterten Markus Waldrich in der 10. und 35. Minute oder Andre Schilamow in der 13. Minute an Dornbergs Keeper Kevin Hund. Auch ein Kopfball von Philipp Böhmer landete
genau in den Armen von Hund. Nach der Pause verstärkte der heimische TuS den Druck. In der 58. Minute ließen die Dornberger Thomas Bednorz am langen Pfosten völlig unbeachtet, der sich erfolgreich nach einem Böhmer-
Freistoß reckte und den Ball ins Gäste-Tor drückte. Damit schien der Bann gebrochen, doch 14 Minuten vor dem Ende kam das Tabellen-Schlusslicht zum überraschenden Ausgleich. Florian
Hammel konnte eine Ecke nur unzureichend abklatschen und Dornbergs vom Stürmer zum Verteidiger umfunktionierter Saliou Abou lenkte den Ball in die Maschen.
Durch den Gegentreffer ging allerdings nochmal ein Ruck durch die Pulverwald-Elf. Den Erndtebrückern gelang es zusehends, Dornberg in die eigene Hälfte zu drängen. Doch es dauerte bis
zur 87. Minute, ehe der Bann gebrochen wurde. Nachdem die Kugel wie bei einem Flipper kreuz und quer durch den Gäste-Strafraum flitzte, behielt Thomas Bednorz die Übersicht und spielte den Ball
auf Patrik Flender, dessen Zehn-Meter-Hammer die Reißfestigkeit des Tornetzes auf eine gehörige Belastungsprobe stellte.
Am Ende stand ein hart erarbeiteter 2:1-Sieg, der aufgrund der anderen Partien in der Oberliga sogar noch an Wert gewann.

Istvan Gal, Trainer der Dornberger, hätte gerne einen Zähler mitgenommen, ärgerte sich aber über individuelle Fehler, die von den Erndtebrückern gnadenlos bestraft wurden.
Florian Schnorrenberg war in erster Linie froh über den Erfolg. Dornberg habe es dem heimischen TuS schwer gemacht, aber Flo zeigte sich imponiert vom nach dem zwischenzeitlich erfolgten Ausgleich erwachten Siegeswillen seiner Mannschaft.

Henning Lindner

Das Landesliga-Topspiel zwischen Tabellenführer TuS Erndtebrück II und der zweitplatzierten SpVg. Olpe endete 1:1 (1:0) Unentschieden. Die 517 Zuschauer im Olper Kreuzberg-Stadion sahen ein gutes Spiel mit vielen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Olpe bleibt somit zu Hause weiter unbesiegt und die TuS-Reserve konnte die Vorgabe ihres Trainers Michael Müller, zumindest einen Punkt mitzunehmen, erfolgreich umsetzen. Durch die Punkteteilung können die Gäste ihre Tabellenführung verteidigen und haben weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf die SpVg. Olpe.

"Wir haben das heute gut gemacht und sind mit dem Punktgewinn auf jeden Fall zufrieden. Olpe ist nicht umsonst zu Hause noch ungeschlagen", zeigte sich Müller zufrieden mit dem Ergebnis.

Die Gäste starteten gut ins Spiel und waren von Beginn an spielbestimmend. In der 13. Spielminute wurde die gute Anfangsphase dann aber auf den Kopf gestellt, als die Hausherren einen individuellen Fehler von Mirkan Kasikci eiskalt bestraften. Jannik Buchen war der Nutznießer und schob souverän zur 1:0 Führung für die Olper ein.

Die Müller-Elf schüttelte sich kurz, ließ sich aber nicht vom Gegentreffer beeindrucken. Weiter ging es nach vorne und kurz vor der Halbzeit war es dann Ivan Markow (40.), der die größte Möglichkeit für sein Team besaß. Seinen strammen Schuss aus 16 Metern konnte Christian Bölker im Tor der Olper allerdings stark parieren. Zuvor verfehlte Spielmacher Sebastian Wanke das Gehäuse nur knapp, als sein Abschluss am Außen-Netz landete.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff mussten die TuS-Anhänger nochmal die Luft anhalten. Schlussmann Jonas Tersteegen bewahrte die Seinen aber im Eins-Gegen-Eins-Duell gegen Philipp Bredebach vor einem höheren Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Wittgensteiner dann noch mehr Druck aufzubauen, um den Rückstand nach Möglichkeit wieder zu egalisieren. Das sollte ihnen auch schnell gelingen. In der 52. Spielminute wurde der Ball in die Spitze auf Mike Brado durchgesteckt. Der konnte alleine vor Bölker schon selbst abschließen, bewies allerdings gutes Auge und legte den Ball uneigennützig quer auf den mitgelaufenen Konstantin Volz. Volz, der am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung der Erndtebrücker zum "Spieler des Jahres" gekürt wurde, hatte  keine Schwierigkeiten, den Ball in den Olper Kasten zu schieben.

Olpe reagierte auf den Ausgleich prompt und hatte in der Folge einige Einschussmöglichkeiten. Kasikci machte seinen Fehler aus dem ersten Durchgang aber wieder wett und klärte gleich zwei Mal auf der Linie. Ansonsten fanden die Hausherren ihren Meister zumeist in Kepper Jonas Tersteegen. Und wenner der TuS-Zerberus dann doch einmal geschlagen war, dann bewahrte der Querbalken die Müller.Elf vor einem Rückstand. "Olpe hat ein blitzschnelles Umschaltspiel, natürlich kann man da nicht alle Angriffe verteidigen. Wir hatten kurz vor Schluss dann aber nochmal eine Riesen-Chance zum Siegtor.", erklärte der TuS-Coach.

Besagte Chance hatte Benjamin Thorbeck auf dem Schlappen, als er alleine auf das Olper Tor zulief. Bölker konnte den Rückstand mit einer "starken Parade" (Müller) im letzten Moment aber verhindern.

"Wir freuen uns, dass wir den Gegner weiter auf Distanz halten können. Wir sind gut ins Spiel gekommen und auch nach der Halbzeit waren wir bis zur 65. Minute spielbestimmend. Alles in allem geht das Ergebnis so in Ordnung. Beide Mannschaften hatten eine Reihe von Torchanchen. Olpe ist eine richtig starke Mannschaft, daher sind wir mit dem Punkt auf jeden Fall zufrieden.

Expressi

Am kommenden Sonntag kommt es zum 19. Spieltag in der Fußball-Landesliga 2. Und der hat es in sich. Während es für die Zweitvertretung der Sportfreunde Siegen bei der SG Finnentrop/Bahmenohl zur Sache geht, versucht der SuS Niederschelden im Heimspiel endlich den lang ersehnten ersten "Dreier" einzufahren. Die Chancen sollten, bei Betrachtung des Hinspiels, gar nicht so schlecht stehen. Auf den TuS Erndtebrück II wartet im Aufstiegskampf indes das nächste "Knaller-Spiel".

 

Bereits in der Vorwoche stand für die Mannen von Michael Müller ein Highlight auf dem Programm. Im Heimspiel gegen RW Hünsborn (3.) musste sich der Tabellenführer allerdings mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. So konnte sich die SpVg. Olpe (2.) auf zwei Punkte heranpirschen.

Dies birgt nochmals zusätzliche Brisanz, wenn der TuS am Sonntag (15 Uhr) zum Top-Spiel nach Olpe reist. Mit einem Auswärtssieg könnten die Erndtebrücker ein Ausrufezeichen setzen und den Vorsprung wieder auf fünf Punkte ausbauen. Bei einer Niederlage hingegen rutscht man auf Rang zwei ab und wird plötzlich vom "Gejagten" zum "Jäger".

"Ich habe der Mannschaft schon gegen Hünsborn gesagt, dass die Saison noch lang ist und jetzt sicherlich noch nichts entschieden wird. Da kann noch Vieles passieren.", nimmt Coach Michael Müller den Druck aus der Partie und stellt klar, dass er auch mit "einem Punkt zufrieden" wäre.

Das die Aufgabe durchaus schwierig ist, zeigt auch die Heimbilanz der Spielvereinigung. Im heimischen Kreuzberg-Stadion ist man bisher ungeschlagen, das werden auch die Erndtebrücker wissen und sind sich daher auch der Schwere dieser Aufgabe bewusst.

Das Hinspiel sollten die TuS-Spieler noch im Hinterkopf haben. Trotz des 2:0 Sieges am heimischen Pulverwald, erwies sich Olpe als der erwartet starke Gegner, "schenkte" der TuS-Reserve den Sieg allerdings durch zwei Eigentore. "Ich sehe Olpe mit uns auf Augenhöhe. Sie sind gerade zu Hause richtig stark. Das wird sicherlich eine interessante Aufgabe. Wir freuen uns drauf, auch wenn natürlich eine gewisse Anspannung vorhanden ist, die ist für eine Top-Leistung aber auch notwendig", erklärte der Übungsleiter.

Will man in Olpe bestehen, sollte man unbedingt eine zweite Hälfte, wie die in der Vorwoche gegen Hünsborn, vermeiden. Beide Mannschaften sind auf einem ähnlichen Level und daher könnte am Ende des Tages die Mannschaft das Feld als Sieger verlassen, die die bessere Einstellung an den Tag legt.

"Wir wollen unser Spiel durchziehen und auch in Olpe das Spiel bestimmen und nach Möglichkeit gewinnen. Das traue ich meiner Mannschaft zu. Ich denke, dass Olpe nicht so abwartend spielen wird wie Hünsborn letzte Woche", so Müller.

Die personelle Situation bei den Wittgensteinern bleibt unverändert. Einzig Anil Berber (Mittelfußbruch) wird definitiv ausfallen.

Expressi

Geht da noch was? Nachdem im Laufe der Woche der Tabellenzweite SpVg Erkenschwick erklärte, dass er die Lizenz für die Fußball-Regionalliga nicht beantragen wird und Spitzenreiter Arminia Bielefeld II nur aufsteigen darf, wenn deren Profis nicht aus der 2. Bundesliga absteigen (derzeit Platz 16), sind nun urplötzlich auch wieder die Erndtebrücker zurück im Aufstiegsrennen. Und das, obwohl der Club nur einen Mittelfeldrang belegt. Bis zu Platz vier, den man laut Statuten um aufzusteigen mindestens erreichen muss, sind es aber nur fünf Punkte.

"Natürlich wissen wir um die Lage. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir vor wenigen Wochen nur müde belächelt worden wären, wenn wir das Wort Aufstieg in den Mund genommen hätten. Die Mannschaft hat sich mit guten Auftritten und drei Siegen in diesem Jahr auf Platz acht vorgeschoben. Ich denke, wir tun gut daran, erstmal die guten Auftritte zu bestätigen und das am besten gleich am Sonntag gegen Dornberg", befasst sich Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg mit dem Thema Aufstieg derzeit nicht.

Größere Bedeutung misst der A-Lizenz-Inhaber dem Spiel gegen den TuS Dornberg bei. "Nach dem Sieg in Neuenkirchen, auf den wir aufgrund ihrer Heimstärke auch ein bisschen stolz sein können, wollen wir gegen Dornberg natürlich nachlegen."

Nicht nur wegen der Heimstärke der Wittgensteiner käme alles andere als ein dreifacher Punktgewinn gegen das Schlusslicht einer Überraschung gleich. Mit nur acht Zählern aus 21 Spielen und elf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer können die Ostwestfalen schon für die Verbandsliga planen.

Dennoch warnt Schnorrenberg, das Spiel bereits im Vorfeld als gewonnen zu verbuchen. "Ahlen hat auch gegen Neuenkirchen gewonnen und kam eine Woche später nicht über ein Unentschieden gegen Dornberg hinaus. Das dürfte Warnung genug sein", so der Brachbacher, der nach dem Trainerwechsel beim TuS, Istvan Gal übernahm im Laufe der Hinrunde für Zafer Atmaca, mehr Kompaktheit beim Gegner erwartet. "Seitdem ist deren Defensive stabiler. Dennoch wäre es wohl unglaubwürdig, wenn ich sagen würde, dass wir nicht drei Punkte holen wollen."

Welche Formation Schnorrenberg am Sonntag von Beginn an aufs grüne Parkett im Pulverwald schickt, ließ der 36-Jährige noch offen. "In Neuenkirchen haben wir das Spiel von der Bank gewonnen. Tokio Nakai und Jan-Patrick Kadiata haben jeweils einen Treffer vorbereitet und Özgür Öncü hat das wichtige Tor zum 2:1 markiert. Die Spieler, die hinten dran sind, drängen sich auf." Ganz anders als noch in der Hinrunde, als die Wittgensteiner noch große Personalsorgen plagten und sich die Mannschaft quasi von alleine aufstellte. "Der Konkurrenzkampf tut uns gut. Hoffentlich so gut, dass wir am Sonntag das dritte Spiel in Folge gewinnen. Das ist uns in dieser Saison noch nicht gelungen", hofft der Coach auf eine Serie.

Bis auf Manuel Müther (Zerrung) und den langzeitverletzten Falko Wahl sind bei den Erndtebrückern alle Mann an Bord.

Expressi

Ein kleiner Bericht über unsere Hinrunde und eine Vorschau auf die anstehende Rückrunde.
Gestartet mit 11 Neuzugängen mussten wir uns erst einmal finden, was relativ schnell und gut passierte. Durch eine intensive Saisonvorbereitung wurde schnell klar das unsere Mannschaft diese Saison eine gute Rolle in der A-Liga spielen wird.
Eine hohe Trainingsbeteiligung (mindestens 16 Spieler von 20Spieler waren immer anwesend.))sollte sich positiv bemerkbar machen.
Nach einem guten Start in die Saison führte der Weg direkt in die Tabellenspitze wo wir uns festsetzten.
Bis zur Winterpause wurde diese Position erfolgreich verteidigt.
Unser Ziel nach der Saison oben zu stehen ist immer noch aus eigener Kraft zu erreichen.
Des Weiteren haben wir zwei talentierte Spieler für die neue Saison an unseren Verein gebunden, die im ersten Seniorenjahr in unseren zweiten Mannschaft Erfahrungen sammeln  und sich weiter Entwickeln sollen.
Der Start in das Jahr 2014 war erfolgreich.
6-0 Sieg bei Lahntal war ein gelungener Auftakt. In den nächsten Spielen geht es gegen die direkte Konkurrenz aus dem oberen Tabellenviertel.
Wir gehen mit voller Zuversicht in diese Begegnungen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung bei unseren Spielen.
Samstag 22.03.2014 in Dielfen  18.00Uhr
Samstag 29.03.2014 in Erndtebrück  17.30 Uhr

Vielen Dank
Eberhard Stoetzel
Trainer A-Jugend