Das News-Archiv

Der TuS Erndtebrück  hat die bis dato höchste Saisonniederlage kassiert. Der Fußball-Oberligist kassierte am Samstag eine 0:4 (0:0)-Niederlage beim SV Zweckel. Nach torloser erster Hälfte sorgte Bünyamin Karagülmez (46., 58.) mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. Jonas Schmidt (76.) und Aldin Klajic (87.) sorgten vor 150 Zuschauern auf dem Rasenplattz in Gladbeck für die endgültige Entscheidung. Durch die Niederlage rutschte der TuS Erndtebrück auf Platz 12 der Tabelle ab. Der SV Zweckel zog in Oberliga Westfalen mit nunmehr 21 Punkten mit dem Team von Trainer Florian Schnorrenberg gleich.

 

Dies hatte der TuS Erndtebrück eigentlich verhindern wollen. Das zumindest war die Vorgabe von Coach Florian Schnorrenberg vor der Partie. Der TuS Erndtebrück allerdings geriet von Beginn an unter großen Druck. Allein, der SV Zweckel wusste sein optisches Übergewicht zunächst nicht in Zählbares umzumünzen. Nach der Pause allerdings ebnete Bünyamin Karagülmez den Weg zum Sieg des SV Zweckel. In der Folge ließ das gastgebende Team von Trainer Günter Appelt nicht nach und bescherte vor allem TuS-Keeper Timo Bäcker und dessen Team in Person von Jonas Schmidt und Aldin Klajic weiter in die Höhe einen bitteren Nachmittag.

 

TuS Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg kündigte ob der desolaten Leistung beim Gelsenkirchener Vorstadtclub personelle Konsequenzen für das kommende Heimspiel an. Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) trifft das Team von der Eder im Pulverwaldstadion dann auf Tabellenschlusslicht TuS Heven.

SZ

Eine Woche nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Roland Beckum geht der TuS Erndtebrück in der Fußball-Oberliga erneut auf Reisen. Und auch wenn sich die Wittgensteiner in der Fremde bekanntlich nicht so wohl fühlen, macht die Auswärtsfahrt zum SV Zweckel (Sa., 15 Uhr) dennoch optimistisch. Denn: Zweckel liegt nicht im oft zitierten "Horror-Kreis" Hamm.

"Das ist schon mal gut, dass wir dort nicht mehr hin müssen und die Mannschaften in der Rückrunde alle zu uns kommen", ist Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg froh, diesen aus Erndtebrücker Sicht eher unrühmlichen Kreis auf der Oberliga-Landkarte in dieser Spielzeit nicht mehr aufsuchen zu müssen. Da ist der Blick in Richtung nördliches Ruhrgebiet schon eher etwas entspannter.

Wenngleich der Trainer vor Zweckel warnt. "Wir haben im Hinspiel gesehen, dass das eine gut organisierte Mannschaft ist. Zudem verfügen sie mit Jonas Schmidt, Sebastian Freyni, Normen Seidel und Bünjamin Karagülmez über gute Einzelspieler", erinnert sich der A-Lizenz-Inhaber nur allzu gut an die erste Begegnung der beiden im August.

Um einen drohenden Ausfall im Dezember zu vermeiden, verständigten sich die Teams darauf, das Spiel auf das eigentlich spielfreie Wochenende vorzuziehen.

Und bei dieser Partie werden dem Trainer nach, zwei Dinge entscheidend sein, welches der beiden Teams am Ende den Platz als Sieger verlässt: "Ich gehe davon aus, dass der Platz dort sehr tief ist. Wir müssen uns im Klaren sein, dass es für uns um keinen Schönheitspreis geht und müssen den Kampf, der uns in Zweckel erwartet, annehmen. Zudem müssen wir auch mal endlich unsere Gelegenheiten nutzen. Je näher es Richtung Winterpause geht, desto mehr können wir uns rückblickend ärgern, dass wir durch die vielen vergebenen Chancen auch viele Punkte liegen gelassen haben."

Auch wenn Sebastian Wasem, der Anfang der Woche aufgrund einer Grippe nicht trainieren konnte, noch fraglich ist, entspannt sich personell die Lage etwas beim TuS. So kehren im Vergleich zur Vorwoche mit Thomas Ziegler, Leonardo Ribeiro und Markus Waldrich drei Spieler in den Kader zurück. Inwieweit ein Einsatz von Beginn an bei einem dieser Akteure am Samstag in Frage kommt, wusste Schnorrenberg ebenso wenig wie die Antwort auf die Frage, welcher der beiden Torhüter zwischen den Pfosten stehen wird. "Das entscheide ich kurzfristig", lautete die knappe Antwort des Brachbachers.

Expressi

Nur eine Woche nach der 4:0-Gala gegen den SV Rödinghausen ist der TuS Erndtebrüch in der Fußball-Oberliga wieder auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet. Beim SC Roland Beckum verloren die Schützlinge von Trainer Florian Schnorrenberg unglücklich mit 1:2 (0:0) und versäumten es als erstes Team in dieser Saison den Hausherren eine Heimniederlage beizubringen.

Notgedrungen musste Schnorrenberg im selbst zitierten "Horror-Kreis" (weil es im Kreis Hamm bislang nur Niederlagen gab) seine siegreiche Mannschaft aus der Vorwoche auf zwei Positionen verändern Für den verletzten Markus Waldrich begann Tokio Nakai im Sturmzentrum und überraschend stand auch Jannik von der Heiden als Torhüter zwischen den Pfosten. Stammtorhüter Timo Bäcker fuhr erst um kurz nach 14 Uhr mit seinem Pkw in Roland vor, so dass ein Einsatz zu diesem Zeitpunkt natürlich völlig außer Frage stand.

"Ich möchte mich dazu nicht äußern, aber es kann schon sein, dass diese Aktion noch ein größeres Nachspiel hat", deutete der Brachbacher an, dass diese, im Übrigen nicht erste Verfehlung Bäckers, den Keeper noch teuer zu stehen kommen könnte.

Die Hausherren, zugleich das beste Heimteam der Liga, demonstrierten vor allem in Durchgang eins, warum sie zu den besten Teams der Liga gehören. Joseph Laumann vorne im Sturmzentrum, Mike Pihl auf der linken Seite, Yakup Köse über rechts und Suri Ucar zentral hinter der Spitze sorgten für reichlich Unruhe in der Hintermannschaft der Wittgensteiner. Ein Treffer gelang den Gästen auch auf Grund der tadellosen Leistung des Bäcker-Vertreters von der Heiden nicht.

In der zweiten Hälfte änderte sich dann das Bild. Erndtebrück kam besser ins Spiel und erzielte durch André Schilamow auch die 1:0-Führung. Der frühere Bergisch Gladbacher setzte sich auf der rechten Seite gut durch und erzielte acht Minuten nach der Pause das 1:0. Als Tokio Nakai die große Chance zum 2:0 vergab, erzielte Sven Höveler den 1:1-Ausgleich (65.) für Beckum. Und auch nach diesem Treffer hatten die Erndtebrücker gute Möglichkeiten erneut in Front zu ziehen. Aber Schilamow Özgür Öncü, Anis Saidi und Nakai konnten ihre Gelegenheiten nicht nutzen.

"Jetzt wird es langsam mal Zeit, dass der Lernprozess abgeschlossen ist und wir mal unser Chancen reinmachen. Auch wenn wir nach dem Spiel wieder lobende Worte des gegnerischen Trainers bekommen und er von der bislang besten Mannschaft sprach, die sich dort vorgestellt hat, kann ich das langsam nicht mehr hören. Wir müssen unsere Chancen nutzen und auch mal den Ertrag einfahren", ärgerte sich der A-Lizenz-Inhaber.

Als wäre es nicht Strafe genug, dass die Erndtebrücker nicht den Siegtreffer  in der Fremde erzielten, mussten sie in der 72. Minute auch noch das 1:2 (72.) durch Yakup Höse hinnehmen. Durch diese Niederlage fällt der TuS auf Rang neun zurück.

Expressi

Nachdem Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg nach der 1:2-Niederlage bei Roland Beckum bereits ankündigte, dass er sich Stammkeeper Timo Bäcker nach dessen zu spätem Eintreffen bei der Auswärtspartie am Sonntag in Roland  im Laufe der Woche zur Brust nehmen würde (Expressi berichtete), ließ der Übungsleiter der Wittgensteiner am Dienstagabend Taten folgen.

Zwar sprach der Brachbacher keine Suspendierung aus und beließ es bei einer Geldstrafe für das TuS-Urgestein, doch diese muss sich in "empfindlicher" Höhe belaufen. "Eine solche Strafe habe ich bisher noch nicht ausgesprochen", ließ Schnorrenberg verlauten, hüllte sich aber über die Höhe in Schweigen.

Warum Bäcker eine nicht noch härtere Strafe erfuhr, begründete der 36-Jährige Coach so: "Die Mannschaft steht bei uns im Vordergrund und daher stand ein Rauswurf aktuell nicht zur Debatte. Zudem hat sich Timo einsichtig gezeigt und sich beim Trainer-Team und der Mannschaft entschuldigt", so Schnorrenberg, der aber nicht verhehlte, dass gerade die Torhüter beim TuS unter besonderer Beobachtung stehen.

"Den Nummer-Eins-Status haben wir vor drei Wochen aufgehoben. Wir entscheiden nun von Woche zu Woche, wer Nummer eins bzw. Nummer zwei ist und wer sonntags frei hat. Wir müssen notgedrungen im Winter personell nochmal nachlegen, ob das auch auf der Position zwischen den Pfosten sein wird, das entscheiden unsere Torhüter selbst.

 

Kellerkind SV Ottfingen führte im „Kühlschrank“ Pulverwaldstadion nach fünf Minuten bereits mit 2:0 (Tore: Andreas Weber/3. und Amir Tahiri/5.) und hatte weitere Großchancen, musste aber noch vor der Pause zwei Gegentore durch TuS-Innenverteidiger Sascha Leicher schlucken (42. und 45.), die Sebastian Wanke jeweils vorbereitete.

Wanke krönte seine starke Vorstellung mit den beiden „Netzen“ in der 83. und 86. Minute, wodurch die Erndtebrücker nun wieder alleiniger Spitzenreiter der Landesliga sind, da Hauptkonkurrent SpVg Olpe im Heimspiel gegen den BSV Menden „nur“ 1:1 spielte. Philipp Bredebach brachte Olpe in Führung (30.), Robert Bierkoch glich in einem tollen Spiel nur vier Minuten später aus.

Direkt hinter den beiden Spitzenteams hat sich nun Rot-Weiß Hünsborn aufgestellt, die den FSV Werdohl mit einer 3:1-Niederlage vom Löffelberg schickten (Tore: Jens Schlemper/11.), Steffen Hatzfeld/35. und Sebastian Braas(83.) und auf Rang 3 vorgerückt sind. Die Wendschen profitierten vom überraschenden Erfolg der Sportfreunde-Zweiten bei Borussia Dröschede (Tor: Ardian Kameraj/73.), der die Gastgeber in der Tabelle zurückfallen ließ.

SZ