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Nach dem Sieg über Fußball-Bezirksligist TSV Aue-Wingeshausen gewann der TuS Erndtebrück II den Test gegen den SV Hohenlimburg überlegen. Der Landesliga-Spitzenreiter bezwang das Schlusslicht der Verbandsliga mit 5:2 (4:1) und untermauerte nach den bisherigen durchwachsenen Auftritten in der Vorbereitung trotz personenellem Engpass seine Titelambitionen. In der ersten Halbzeit dominierten die Wittgensteiner im Kirchenberg-Stadion klar das Spielgeschehen und setzten ihren Gegner früh in der eigenen Hälfte unter Druck. Durch das gelungene Gegenpressing erspielten sie sich zahlreiche Torchancen und nutzten diese effektiv. Zur Halbzeit führte der Landesligist bereits deutlich mit 4:1. Fuod Dodic eröffnete den Torreigen in der 16. Spielminute. Simeon Schmidt steuerte  einen Doppelpack bei (24., 44). Zudem trug sich Andreas Mayer (41.) kurz vor der Halbzeit in die Torschützenliste ein.

Das Gegentor der Wittgensteiner resultierte durch einen Foulelfmeter. Nachdem Hohenlimburgs Stürmer Serdar Demirel von Torwart Jannik von der Heiden von den Beinen geholt wurde, trat der Gefoulte selbst an und verwandelte. "Bis auf diese Szene hat Jannik richtig gut gespielt", bescheinigte Müller von der Heiden eine gute Leistung.

Nach der Halbzeit machten die Erndtebrücker dort weiter, wo sie im ersten Durchgang aufhörten. Dodic markierte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff seinen zweiten Treffer und machte damit endgültig den Sack zu. Danach schalteten die Gäste aufgrund der komfortablen Führung einen Gang zurück. Ein Aufbäumen der Hausherren fand jedoch nicht statt. Der Treffer zum 2:5 (67.), erneut durch Demirel, war lediglich Ergebniskosmetik.

Müller hatte sich vom Test gegen den höherklassigen Gegner etwas mehr versprochen, betonte jedoch auch, dass die Gastgeber mit Sicherheit nicht ihren besten Tag erwischt hatten und als Träger der roten Laterne momentan schwere Zeiten durchleben.

Der Trainer der Pulverwald-Elf zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Allerdings wollte er das Spiel auch nicht überbewerten. "Wir haben noch drei Wochen Zeit, um uns auf die Rückrunde vorzubereiten.“

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Unsere Erste startete mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde. Gegen die Spielvereinigung aus Hamm stand am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 3:0-Erfolg.

Der TuS erwischte einen Start nach Maß und ging bereits nach sieben Minuten in Führung, als Andre Schilamow eine Maßvorlage von Philipp Böhmer aus 14 Metern verwandeln konnte. Böhmer lieferte auch 4 Minuten später den entscheidenden Assist, den Kapitän Markus Waldrich mustergültig per elegantem Heber zum 2:0 nutzte. Kurz darauf hatte Böhmer selbst die Chance zur Vorentscheidung, als er von Schilamow bedient, aufs Gästetor zustürmte und den Ball an Keeper Gioudas vorbeischob, das Leder aber von Innenpfosten an Innenpfosten prallte und wieder heraussprang.

Von Hamm war in der ersten Halbzeit so gut wie nichts zu sehen, Torjäger Jochen Höfler kam gegen die gut stehende Erndtebrücker Defensive überhaupt nicht zur Geltung. Die Gäste waren mit zwei Gegentoren zur Pause noch gut bedient.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Erndtebrück beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs, Hamm brachte vorn so gut wie gar nichts zustande.

In der Schlussminute war es erneut Waldi, der mit einem sehenswerten Schlenzer aus 16 Metern in den Giebel den 3:0-Endtstand besorgte und somit die ersten drei Punkte im Jahr 2014 sicherte.

Hamms Trainer Goran Barjaktarevic war in der anschließenden Pressekonferenz auch entsprechend bedient. Die Fehlpassquote seines Teams sei in der ersten Halbzeit bei „150 Prozent“ gewesen, das 0:2 zur Pause sei noch das Positivste gewesen. In der zweiten Halbzeit habe man etwas besser agiert, aber gegen eine gute Erndtebrücker Mannschaft keine Chance gehabt.

Florian Schnorrenberg zog ein äußerst positives Fazit. Das sei vermutlich die beste erste Halbzeit der ganzen Saison gewesen, man habe den Gegner zu Fehlern gezwungen und sei nun generell sehr glücklich über den errungenen Sieg.

Letzten Endes konnte auch Goran Barjaktarevic der Fahrt ins Wittgensteiner Land noch etwas Positives abgewinnen, als er mit Blick auf die im VIP-Raum erfolgte Verköstigung feststellte:

„Der Kuchen war perfekt!“

 

Die Kaderplanung für die kommende Saison läuft aktuell auf Hochtouren. Nach den bereits vermeldeten Vertragsverlängerungen (Thomas Bednorz, Thomas Ziegler und Tokio Nakai), wurden nun die Verträge mit Offensiv-Allrounder André Schilamow und den beiden Innenverteidigern Sebastian Wasem und Andreas Krolewski um jeweils ein Jahr bis zum 30. Juni 2015 verlängert.

André Schilamow, im Sommer vom SV Bergisch Gladbach gekommen, erzielte in 17 Spielen zwei Tore und war für zwei Torvorlagen verantwortlich. In der aktuellen Vorbereitungsphase auf die Rückrunde präsentierte sich „Schila“ in den Testspielen mit seinen Toren gegen Betzdorf und Wuppertal bereits in guter Frühform.

Sebastian Wasem, der erst Ende August von der SpVg Olpe zu uns kam und sich sofort einen Stammplatz in der Innenverteidigung sicherte, bleibt dem TuS ebenfalls ein weiteres Jahr erhalten.

Mit Andreas Krolewski, der im Laufe der Hinrunde den Sprung aus der 2. Mannschaft in den Kader der Ersten schaffte, bleibt auch der dritte Ex-Bergneustädter für eine weitere Saison am Pulverwald.

Wir haben in dieser Saison insgesamt zehn neue Spieler in unseren Kader integriert.

Daher war und ist es uns sehr wichtig, dass wir für die kommende Saison auf einen weiteren großen Umbruch verzichten können. Wir gehen davon aus, dass die letzten

offenen Personalien in zwei bis drei Wochen geklärt sind. Danach werden wir

entscheiden auf welchen Positionen wir uns punktuell verstärken möchten, so der sportliche Leiter Florian Schnorrenberg.

Freunde des Ballsports,

morgen ist es endlich soweit, das Leder rollt wieder im Pulverwald. Um 14.30 Uhr wird das Meisterschaftsspiel gegen die Hammer Spvgg angepfiffen. Es gilt die 1-3 Niederlage des Hinspiel zu egalisieren.

Die Hammer sind Punktgleich nur einen Platz hinter uns, ein Sieg ist morgen also sehr wichtig.

Da es wie immer genug leckere Dinge zu verköstigen gibt, kann Frau morgen die Küche kalt lassen.

Wir sehen uns im Pulverwald.

Nach einer Niederlage zu Beginn der Wintervorbereitung gegen die Sportfreunde Birkelbach, konnte die Zweitvertretung des TuS Erndtebrück ihr erstes Erfolgserlebnis verbuchen. Am Dienstagabend siegten die Wittgensteiner beim Bezirksligisten TSV Aue-Wingeshausen verdient mit 3:1 (1:0).

In der ersten Halbzeit war der TuS optisch überlegen, wobei sich der Bezirksligist aus Aue-Wingeshausen nicht versteckte und so auch hin und wieder zu Einschussmöglichkeiten kam.

Der Führungstreffer für den Landesligisten fiel nach einer feinen Einzelleistung. Mirkan Kasikci drang von der rechten Seite in den Sechzener, spielte die komplette Auer Abwehr aus und schob überlegt zum 1:0 für die Gäste ein.

Kurz nach dem Seitenwechsel setzte dann aber der couragiert spielende Bezirksligist das erste Ausrufezeichen. Der am Saisonende scheidende Spielertrainer Stefan Trevisi verpasste mit seinem Lattentreffer den Ausgleich nur knapp.

Effizienter hingegen agierten die Erndtebrücker in der 83. Minute, als Sven Hinkel auf 2:0 erhöhen konnte. Fuod Dodic tankte sich bis in den Strafraum durch, ließ zwei Auer Verteidiger stehen und legte quer auf Hinkel, der das Leder nur noch einschieben musste.

Die Hausherren gaben sich jedoch nicht auf und so war es Lukas Brachmann, der nur zwei Minuten später auf 1:2 verkürzen konnte. Der Anschlusstreffer ging durchaus in Ordnung, da die Abstimmung im Defensivverhalten der Mannen von Michael Müller des öfteren nicht stimmte.

Schon eine Minute später konnte der Landesligist aus Erndtebrück den alten Abstand wiederherstellen. Konstantin Volz setzte mit seinem souverän verwandelten Foulelfmeter den Schlusspunkt hinter die torreiche Schlussphase dieses Testspiels und erzielte den 3:1-Entstand.

Trainer Michael Müller zeigte sich nach dem Spiel trotz des Sieges nicht vollends zufrieden. ''Das Ergebnis ist o.k. und auch verdient. Wir haben allerdings zu viele einfache Fehler gemacht und die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmten noch nicht ganz."

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