Das News-Archiv

Trotz einer 0:1 (0:1)-Niederlage im Spitzenspiel bei Borussia Dröschede bleibt die Reserve des TuS Erndtebrück an der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga. „Für uns war das viel mehr drin. Dass wir dieses Spiel verloren haben, ist ärgerlich“, sagte Trainer Michael Müller nach den 90 Minuten Auf der Emst. In der Tat waren die Wittgensteiner die spielbestimmende Mannschaft und hatten gute Chancen, die jedoch nicht genutzt wurden. Zwei Abseitstore wurde aberkannt. Am Ende stand eine unglückliche Niederlage in Dröschede.

Schon nach fünf Minuten hätte Narciel Mbuku seine Farben in Führung bringen können. Er traf jedoch nur den Pfosten. Mehr Glück hatte das Borussia Dröschedes Patrick Jakubczyk, der in der 27. Minute mit einem fulminanten Volleyschuss in die Maschen traf. Die Hausherren führten nun. Davon unbeeindruckt zeigten sich indes die Erndtebrücker.

Sie hatten auch im zweiten Durchgang die besseren Tormöglichkeiten gehabt. Ein Leicher-Kopfball verfehlte nur knapp sein Ziel. Dann hatte zwar Falko Wahl für die Gäste getroffen, doch Schiedsrichter Robin Kluthke gab diesen Treffer wegen Abseitsstellung des Spielers nicht. Auch als Konstantin Volz wenig später den Ball querlegte und zwei seiner Mitspieler einschussbereit am langen Pfosten warteten, ging die Fahne hoch.

„Diese Spielszene wurde viel zu früh abgepfiffen“, haderte Michael Müller mit dem Referee, der auch diesmal auf Abseits entschied. Im Schlussspurt des Spiel machte Erndtebrück auf, wodurch Dröschede noch zu zwei guten Gelegenheiten kam. Beide Versuche der Borussia parierte jedoch TuS-Keeper Marcel Eichler und verhinderte dadruch Schlimmeres.

Quelle Expressi

Es war ein hartes Stück Arbeit gegen den VfB Hüls - am Ende blieben die Wittgensteiner im Pulverwald aber weiter ungeschlagen.

Am Ende musste der TuS Erndtebrück zittern. Der Fußball-Oberligist sicherte sich beim 1:1 (1:1)-Unentschieden gegen Regionalliga-Absteiger VfB Hüls aber dennoch einen Punkt. Nachdem Patrik Flender (6.) das Team von Trainer Florian Schnorrenberg vor 130 Zuschauern im Pulverwaldstadion in Front gebracht hatte, sorgte Hüls-Kicker Sinan Kurt (18.) am Sonntag für den schnellen Ausgleich.

Nach einer überaus starken Anfangsphase und dem schnellen Führungstreffer verlor der TuS Erndtebrück den Faden im Spiel. Nachdem Patrik Flender nach einer Ecke per Kopfball getroffen hatte, nutzte der VfB Hüls erste Schwächen der Wittgensteiner. Allerdings blieb Sinan Kurt das einzige Hülser Tor vorbehalten - mit einem "Sonntagsschuss" in den Winkel des Tores von TuS-Keeper Timo Bäcker. Vor allem nach dem Seitenwechsel riss das Gäste-Team von Trainer Martin Schmidt die Partie mehr und mehr an sich. Torschütze Sinan Kurt hatte in der 78. Minute sogar die Führung für das Team vom Hülser Badeweiher auf den Fuß. Seinen Freistoß parierten allerdings TuS-Keeper Timo Bäcker und der Innenpfosten seines Tores.

Mit nunmehr 13 Zählern in der Oberliga Westfalen steht für den TuS Erndtebrück am Mittwoch (20 Uhr) die nächste Partie auf dem Programm. Das Team von Trainer Florian Schnorrenberg tritt dann im Wersestadion bei Ex-Zweitligist Rot-Weiß Ahlen an.

Quelle SZ

Die Weste des TuS Erndtebrück II ist am sechsten Spieltag der Fußball-Landesliga erstmals befleckt worden. Die Wittgensteiner mussten sich zu Hause gegen den FSV Werdohl mit einem 1:1 (0:0)-Remis begnügen und gingen damit zum ersten Mal in dieser Spielzeit nicht als Sieger vom Platz.

"Das Unentschieden entspricht absolut dem Spielverlauf. Werdohl hat uns das Leben richtig schwer gemacht und sich den Punkt redlich verdient", bilanzierte Erndtebrücks Trainer Michael Müller.

Werdohl hatte nach gereade einmal drei Minuten die Möglichkeit, schon früh mit 1:0 in Führung zu gehen, als Gian-Marco De Luca frei vor TuS-Torhüter Marcel Eichler auftauchte. Eichler ging in diesem Duell als Sieger hervor und bewahrte den Tabellenführer vor einem Rückstand. Und auch wenn die Erndtebrücker nach einer halben Stunde durch ihre Offensivspieler Mike Brado und Jan-Peter Stein zu den ersten Torchancen kamen, waren es die Werdohler, die in den ersten 45 Minuten über weite Strecken die bessere Spielanlage zeigten. Und hätte De Luca sieben Minuten vor der Pause den Ball ein paar Zentimeter weiter in die Mitte gezielt und nicht am Tor vorbei, die Führung für die Gäste wäre sicherlich nicht unverdient gewesen. "Werdohl hat die Räume gut zugemacht und uns auf den Außenbahnen gedoppelt", so Müller.

Nach dem Wechsel übernahmen die Erndtebrücker dann zusehends die Kontrolle über das Spiel und kamen auch zu klareren Torchancen. Doch wiederum Brado (60.) vergab zunächst die Führung. Zehn Minuten später verweigerte Schiedsrichter Michael Hahn aus Sicht der Hausherren einen klaren Elfmeter. Zwar ahndete Hahn das Foul an Narciel Mbuku, legte den Ort des Geschehens zur Überraschung der Protagonisten aber außerhalb des Strafraums.

"Der war klar im 16er", ließ Müller seinem Unmut freien Lauf.

Dass der TuS dennoch in Führung ging, und das, obwohl er nach einer gelb-roten Karten (68.) nach wiederholtem Foulspiel gegen Alexander Husser in Unterzahl agierten, verdankte er Abwehrrecke Sascha Leicher. Nach einem Zuspiel von Andreas Krolewski auf den im Oberliga-Kader in Ungnade gefallenen Narciel Mbuku flankte der Kongolese auf den zweiten Pfosten und Leicher haute den ledernen Sportkameraden unhaltbar zum 1:0 (84.) unter den Querbalken. Und wenn erneut Leicher nach einem Freistoß von Stein seinen Kopfball etwas mehr hätte drücken können, es hätte wohl die Entscheidung zu Gunsten des TuS bedeutet. So aber kam Werdohl noch einmal zurück. Als sich der eingewechselte Fuod Dodic den Ball bei einem Konter etwas zu weit vorlegte und die Werdohler den Ball lang in den Erndtebrücker 16-Meterraum spielten, konnte Eigler den Schuss eines Werdohlers zunächst noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von De Luca war er dann machtlos.

"Das Unentschieden wirft uns nicht um. Der späte Treffer ist zwar ärgerlich, aber auch gerecht", zeigte sich Müller trotz des Ausgleichs nicht unzufrieden.

Quelle Expressi

Nach der schlechten Vorstellung beim Tabellenletzten gab es einiges gut zu machen. Wir waren von Anfang an das bessere Team, hätten nur die Chancen verwerten müssen. So stand es zur Halbzeit nur 1:1. Wir mit einigen guten möglichkeiten, der Gast allerdings auch mit zwei guten möglichkeiten durch grobe Fehler in der 4er - Kette. Am Ende haben wir hochverdient gewonnen gegen einen sehr fairen Gegner. Die Torschützen: 1:0 Tomas Dejmek, 2:1 Michal Skoumal, 3:1 Michal Skoumal, 4:1 Christian Brommer

Rene´ Röthig

Der Bann ist gebrochen: Fußball-Oberligist TuS Erndtebrück hat einen 3:1 (1:0)-Auswärtserfolg beim TuS Dornberg gefeiert. Das Team von Trainer Florian Schnorrenberg sicherte sich damit im insgesamt vierten Spiel in der Dornberger Bipa-Sportarena erstmals einen Sieg. Die Tore für das Team von der Eder erzielten am Samstagabend Markus Waldrich (34.), André Schilamow (49.) und TuS-Kapitän Thomas Ziegler (72.). TuS Dornbergs Lennard Warweg (65.) machte die Partie mit seinem Treffer vor 100 Zuschauern nur kurzzeitig noch einmal spannend. Dornbergs Kapitän Christopher Heermann verschoss zudem einen Foulelfmeter (90.).
Es waren gleich mehrere Debüt-Erfolge, die der TuS Erndtebrück bei den Ostwestfalen feierte: Der erste Sieg in Dornberg, der erste Auswartssieg der Saison und zugleich der zweite "Dreier" in Folge. Letzteres war dem Fußball-Oberligisten von der Eder in dieser Spielzeit noch nicht gelungen. Der TuS Erndtebrück kontrollierte die Partie vor allem in der ersten Hälfte und ließ dem gastgebenden Team von Trainer Zafer Atmaca nur wenig Luft zum Kontern. Erst in der zweiten Hälfte drehten die Gastgeber auf und versuchten den Rückstand wettzumachen - zunächst ohne Erfolg. Denn kurz nach Wiederanpfiff sorgte André Schilamow für eine komfortable Führung. Erst Lennard Warweg sorgte mit dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für den TuS Dornberg für einen Weckruf bei den Gästen. Die Antwort folgte schnell, TuS-Kapitän Thomas Ziegler vollendete zum 3:1-Endstand. Dass es zwischenzeitlich überhaupt noch einmal spannend wurde, war der mangelnden Chancenverwertung des TuS Erndtebrück geschuldet, der sich ansonsten aber souverän präsentierte.
Nach dem insgesamt vierten Saisonsieg hat der TuS Erndtebrück nun zwölf Zähler auf dem Punktekonto. Der Fußball-Oberligist trifft im nächsten Spiel nun auf den VfB Hüls. Die Partie gegen den Regionalliga-Absteiger steht am kommenden Sonntag (15 Uhr) im Pulverwald auf dem Programm, ehe das Team von Trainer Florian Schnorrenberg nur drei Tage später (2. Oktober, 20 Uhr) bei Ex-Zweitligist Rot-Weiß Ahlen antritt.

Quelle SZ