Das News-Archiv

Ein kleiner Bericht über unsere Hinrunde und eine Vorschau auf die anstehende Rückrunde.
Gestartet mit 11 Neuzugängen mussten wir uns erst einmal finden, was relativ schnell und gut passierte. Durch eine intensive Saisonvorbereitung wurde schnell klar das unsere Mannschaft diese Saison eine gute Rolle in der A-Liga spielen wird.
Eine hohe Trainingsbeteiligung (mindestens 16 Spieler von 20Spieler waren immer anwesend.))sollte sich positiv bemerkbar machen.
Nach einem guten Start in die Saison führte der Weg direkt in die Tabellenspitze wo wir uns festsetzten.
Bis zur Winterpause wurde diese Position erfolgreich verteidigt.
Unser Ziel nach der Saison oben zu stehen ist immer noch aus eigener Kraft zu erreichen.
Des Weiteren haben wir zwei talentierte Spieler für die neue Saison an unseren Verein gebunden, die im ersten Seniorenjahr in unseren zweiten Mannschaft Erfahrungen sammeln  und sich weiter Entwickeln sollen.
Der Start in das Jahr 2014 war erfolgreich.
6-0 Sieg bei Lahntal war ein gelungener Auftakt. In den nächsten Spielen geht es gegen die direkte Konkurrenz aus dem oberen Tabellenviertel.
Wir gehen mit voller Zuversicht in diese Begegnungen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung bei unseren Spielen.
Samstag 22.03.2014 in Dielfen  18.00Uhr
Samstag 29.03.2014 in Erndtebrück  17.30 Uhr

Vielen Dank
Eberhard Stoetzel
Trainer A-Jugend

Der TuS Erndtebrück hat den Worten seines Trainer Florian Schnorrenberg Taten folgen lassen und die "Festung Waldstadion" tatsächlich eingenommen. Die Wittgensteiner bezwangen den heimstarken SuS Neuenkirchen mit 3:1 (1:0) und kamen damit zu ihrem zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison. Durch den Erfolg liegen die Erndtebrücker als Achter zwar immer noch einen Rang hinter dem SuS zurück, zogen aber nach Punkten mit ihnen gleich.

Die Schlüsselszene des Spiels ereignete sich in Minute zwölf. Nach einem Foul von Neuenkirchens Felix Fuchs am einschussbereiten Markus Waldrich im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Christopher Schütter dem SuS-Akteur die Rote Karte und entschied auf Strafstoß für die Gäste. "Sicherlich eine harte Entscheidung", kommentierte Schnorrenberg die Szene. Anis Saidi war es letztlich egal. Der ehemalige Betzdorfer schickte Keeper Dennis Fischer in die falsche Ecke und brachte sein Team in Führung. Dennoch war es auch in Überzahl ein zähes Ringen für die Wittgensteiner. Auch mit einem Mann weniger erwiesen sich die Hausherren als unangenehmer Gegner. "Neuenkirchen hat schon eine richtig gute Truppe. Gerade bei Standardsituationen kann von den groß gewachsenen Spielern immer mal ein Ding durchrutschen. Hier gewinnen sicherlich nicht viele Mannschaften", sind die Münsterländer für Schnorrenberg vor allem vor eigenem Publikum ein starker Gegner.

War es Kapitän Nicolas Haverkamp im ersten Durchgang, dessen Distanzschuss nicht von Erfolg gekrönt war, so parierte Erndtebrücks Torhüter Florian Hammel elf Minuten nach Wiederanpfiff einen Kopfball von Daniel Seidel glänzend und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. "Wir haben einfach zu sehr versucht das Ergebnis zu verwalten und unsere eigenen Konter nicht gut ausgespielt", schilderte der Brachbacher die Minuten vor dem 1:1.

Denn das fiel schließlich in der 74. Minute. Nach einer Flanke von Marius Bülter stand Seidel am zweiten Pfosten blank und nickte ein. Die Reaktion der Erndtebrücker folgte jedoch auf dem Fuße. Tokio Nakai, für den Gelb-Rot gefährdeten Christian Runkel in die Partie gekommen, legte den Ball mustergültig quer auf den ebenfalls ins Spiel gekommenen Özgür Öncü und der markierte nur zwei Minuten nach dem Ausgleich die erneute Führung.

Danach verpassten es Markus Waldrich und Nakai (84.), die sich gegenseitig nach einem Zuspiel von Jan-Patrick Kadiata gegenseitig störten und wiederum Waldrich (89.) eine Minute vor dem Abpfiff, als er Fischer bereits umkurvt hatte, aber zu weit nach Außen gedrängt wurde und der Winkel zu spitz war und nur den Außenpfosten traf, eine vorzeitige Entscheidung.

Die fiel dann aber in der Schlussminute. Eine scharfe Hereingabe des eingewechselten Kadiata, der für einige belebende Momente im TuS-Spiel sorgte, bugsierte SuS-Spieler Maximilian Mümken unglücklich ins eigene Netz.

"Wir haben auf einem tiefen Boden enormen Kampfgeist entwickelt und mit Leidenschaft gespielt. Es war sicherlich kein perfekter Auftritt, ich würde ihn aber als gut bezeichenen", freute sich Schnorrenberg über den Sieg, der auf der Rückfahrt auch lautstark gefeiert wurde.

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Die Vorzeichen könnten eindeutiger kaum sein. Auf der einen Seite der SuS Neuenkirchen, der in der laufenden Spielzeit in den neun Partien vor heimischem Publikum acht Mal das Feld als Sieger verließ und nur gegen Spitzenreiter und designierten Oberliga-Meister Arminia Bielefeld II verlor und auf der anderen Seite der auswärtsschwache TuS Erndtebrück.

In elf Spielen auf des Gegners Platz konnten die Wittgensteiner bislang lediglich einen Sieg verbuchen. Neben drei Unentschieden setzte es sieben Pleiten. Dennoch will Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg nicht ohne Zählbares an den Pulverwald zurückkehren. "Am liebsten wäre mir, wir würden in die 'Festung Waldstadion' reinstürmen, einen Punkt mitnehmen und dann wieder nach Hause fahren. Doch dafür muss schon alles passen." So wie in der zweiten Halbzeit vergangenen Sonntag gegen Gütersloh. "Bis auf die Chancenverwertung hat mir das schon ganz gut gefallen. Defensiv haben wir kompakt gestanden und sind durch unser schnelles Umschaltspiel zu einigen Torgelegenheiten gekommen."

Ein Rezept, dass auch im Kreis Steinfurt zum Erfolg führen könnte. Vor dem SuS, bei dem es vergangenene Saison eine 3:7-Klatsche gab, zeigt Schnorrenberg aber gehörigen Respekt. "Sie haben ähnliches Potenzial wie wir. Bislang konnten auch sie sich auf ihre Heimstärke verlassen, die sie bis auf Platz sechs führte. Sie haben eine spielstarke Truppe mit schnellen Spielern auf den Außenbahnen", so der TuS Trainer, für den es ein Schlüssel zum Erfolg sein könnte, Stürmer Daniel Seidel, Nico Haverkamp bei Standardsituationen und Jörg Husmmann ("das Herz der Mannschaft") in den Griff zu bekommen.

Im eigenen Lager beklagte der Brachbacher bis Mitte der Woche einige angeschlagene Akteure. André Schilamow, Leonardo Ribeiro und Thomas Bednorz schlugen sich mit einem grippalen Infekt herum, gehören aber wohl ebenso zum Kader wie Jan-Patrick Kadiata und Timo Bäcker, die zuletzt fehlten. Und auch Patrick Flender, bei dem zunächst Verdacht auf Blinddarmentzündung bestand, der sich aber nicht bestätigte, wird die weiteste Auswärtsreise der Saison wohl antreten können. Im Gegensatz zu Manuel Müther. Der zog sich im Training eine Zerrung zu und fällt definitiv aus.

"Ich hätte nichts dagegen, wenn am Sonntag zwei Serien reißen. Wenn nämlich Neuenkirchens imposante Heimserie reißt, würde das bedeuten, dass auch unsere schwarze Auswärtsserie endlich einmal endet", hofft der A-Lizenz-Inhaber.

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Der Tabellenführer der Fußball-Landesliga 2, der TuS Erndtebrück II, kam im Top-Spiel gegen Rot-Weiß Hünsborn nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden hinaus. Damit bleibt man am heimischen Pulverwald zwar weiterhin ungeschlagen, musste aber in Kauf nehmen, dass die zweitplatzierte SpVg. Olpe indes durch einen 4:0-Erfolg in Neheim auf zwei Punkte herangerückt ist.

Zunächst lief für die Hausherren alles nach Plan. Man war deutlich feldüberlegen und ließ die Gäste überhaupt nicht ins Spiel kommen. "Im ersten Durchgang war es wirklich ein Spiel auf ein Tor", zeigte sich Müller mit den ersten 45 Minuten seiner Elf zufrieden. Hünsborn beschränkte sich ausschließlich auf lange Bälle und Erndtebrück versuchte durch schnelles Spiel über die Außen das 3-5-2-System der Gäste auszuspielen.

So waren es bis zum Halbzeitpfiff ausschließlich die Wittgensteiner, die zu Torchancen kamen, so dass Jonas Teersteegen im Tor des TuS eine ruhige erste Hälfte verbrachte.

Einzig das Glück im Torabschluss fehlte den Erndtebrückern. "Wir haben es leider verpasst, das Spiel schon im ersten Durchgang zu entscheiden. Normal müssen wir hier mit 2:0 oder 3:0 in die Halbzeit gehen", ärgerte sich der TuS-Coach.

In der 44. Spielminute war es dann aber soweit. Nach feinem Zusammenspiel über die rechte Seite durch Mirkan Kasikci und Kapitän Sascha Leicher herrschte Verwirrung in der Hünsborner Abwehr. Leicher nutzte die Verwirrung der Gäste, tankte sich bis zur Grundlinie durch und hatte noch das Auge für den mitgelaufenen Sebastian Wanke, der die Kugel aus Nahdistanz nur noch zur 1:0-Führung über die Linie drücken musste..

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Der Moment, der nicht nur Erndtebrücks Simeon Schmidt (vorne) auf Seiten der Blauen in Verzückung setzte. Der Schuss von Sebastian Wanke (nicht im Bild) rollt zum 1:0 über die Linie. Hünsborns geschlagenem Torhüter Jens Weber bleibt nur noch das Nachsehen.

 

Vor dem Treffer ließ der Primus eine Vielzahl von guten Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Alex Husser verpasste die Führung mit seinem Kopfball nur knapp und nachdem Simeon Schmidt den Ball über die Linie bugsiert hatte, war es Schiedsrichter Christian Reffelmann, der dem Treffer die Gültigkeit aberkannte. "Für mich war es ein regüläres Tor. Es ist auch nicht ganz klar, was der Schiedsrichter da abgepfiffen hat. Der eine sagt es wäre Abseits gewesen, der andere, dass der Torwart schon die Hand auf dem Ball hatte", zeigte sich Müller verwundert über den Pfiff des Unparteiischen.

Im zweiten Durchgang kippte das Spiel dann überraschend zu Gunsten der Gäste. "Meine einzige Erkärung ist, dass die Jungs zur Halbzeit vielleicht schon dachten, den Sieg sicher zu haben. Hünsborn war viel aggressiver und wir kamen kaum noch ins Spiel", erklärte der Übungsleiter.

So mussten die Hausherren in der 69. Spielminute den Ausgleich hinnehmen. Nach einer Flanke von der rechten Seite lauerte Sebastian Braas in der Mitte des Strafraums und konnte erfolgreich abschließen.

Vom TuS kam offensiv nichts mehr. Aber auch die "Rot-Weißen" konnten sich keine zwingenden Torchancen mehr erspielen. Und wenn sie einmal durchkamen, konnten sich die Erndtebrücker auf Schlussmann Tersteegen verlassen.

"Leider haben wir Hünsborn in der zweiten Hälfte das Feld überlassen. Dann ist es natürlich schwer, nach dem Ausgleich nochmal zurückzufinden und den Schalter wieder umzulegen. Dadurch geht dann so ein Spiel auch mal Unentschieden aus, obwohl wir das Spiel schon zur Halbzeit hätten entscheiden müssen", bilanzierte Müller die 90 Minuten.

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Spitzenreiter TuS Erndtebrück 2. (38 Punkte) empfängt am Pulverwald die drittplatzierten Hünsborner Rot-Weißen (32), bei denen das Wort „Meisterschaft“  im Vokabular bislang nicht aufgetaucht ist. „Das sind auch nicht unsere Ansprüche“, bestätigt Trainer Andreas Waffenschmidt, der sich gelassen gibt: „Es ist ein besonderes Spiel, weil wir beim Spitzenreiter antreten, nicht, weil wir oben heran rücken können“. Waffenschmidt und sein Team freuen sich auf den kommenden Sonntag, der Druck würde ganz klar beim Gegner liegen, der etwas zu verlieren habe, fügt der Coach an, der auf Steffen Hatzfeld und Bledar Gashi verzichten muss.

 

Vom Gegner spricht derweil Erndtebrücks Reserve-Linienchef Michael Müller in höchsten Tönen: „Wir haben großen Respekt vor Hünsborn, sie verfügen über erfahrene Leute, treten als Team sehr geschlossen auf und haben seit dieser Saison mit Sebastian Braas auch noch einen Knipser. Wir müssen aufpassen.“ Müller kennt das Rezept, um in der Spur zu bleiben: „Wenn wir genau die selbe Einstellung wie letzte Woche zeigen, dann werden wir gewinnen, weil wir fußballerisch die bessere Mannschaft sind.“ Verzichten müssen die Wittgensteiner auf Anil Berber und Thomas Czornik. Der Einsatz von Andreas Mayer, neben Mike Brado, Jan-Peter Stein und Marcel Eichler einer von vier ehemaligen Hünsbornern, entscheidet sich indes erst kurzfristig. Ein ausführliches Interview mit den beiden Trainern findet man auf unserer Homepage www.siegener-zeitung.de.

SZ