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Mit dem TuS Erndtebrück III verliert ein weiteres Topteam an diesem Spieltag. Und das trotz einer 2:0-Pausenführung. Tomas Dejmek (42.) und Ondrej Ficek per Strafstoß (45.) brachten die Gäste kurz vor der Pause auf die vermeintliche Siegerstraße.
Doch nach der Pause bewies die Heimelf Moral und schlug zurück.
Nach 56 Minuten war es Manuel Schlapp, der auf 1:2 verkürzte. Und spätestens nachdem Bartosz Terefenko auf 2:2 stellte (73.), wollten die Gastgeber mehr. Nur wenige Minuten vor dem Abpfiff war es Schlapp mit seinem zweiten Treffer an diesem Tage, der zum umjubelten Matchwinner wurde (87.).
Dank dieses Erfolges konnte Girkhausen zur Tabellenspitze aufschließen und mit nun 15 Punkten auf Platz sieben. Erndtebrück fällt vorerst auf Rang drei ab.

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Die Tendenz zeigt weiter nach oben. Die Zweitvertretung des TuS Erndtebrück präsentiert sich in der neuen Liga mehr als prächtig und so war der Westfalenliga-Aufsteiger auch bei Westfalia Wickede mindestens ebenbürtig und schnappte sich so nach dem 1:1 (0:0) im Ruhrgebiet zumindest einen Punkt.

Im ersten Abschnitt zunächst ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams versuchten ein hohes Tempo zu gehen, richtig große Torchancen waren allerdings Mangelware. Die größte Möglichkeit hatte auf Seiten der Gäste Sebastian Wanke (10.) - sein Schuss konnte aber noch von der Linie gekratzt werden. Kurz vor der Halbzeit konnte sich der TuS dann bei Keeper Marcel Eichler bedanken, der sein Team mit einer Glanzparade gegen den Wickeder Marco Dej vor einem Rückstand bewahrte.

Der zweite Durchgang begann dann gleich mit einer Riesen-Chance in der 46. Spielminute für die Siegerländer. Nach Flanke von Lukas Faak steht Manuel Müther in der Mitte goldrichtig, aber auch auf der Gegenseite ist der Schlussmann auf dem Posten. Fünf Minuten später war dann aber auch er machtlos: Nach einem starken Wanke-Eckball stieg TuS-Kapitän Sascha Leicher (51.) am höchsten und köpfte zur 1:0 Führung ein. „Das war auch verdient, wir waren nach dem Seitenwechsel recht gut am Drücker“, so Erndtebrück-Trainer Michael Müller. Anschließend verpasste es der Aufsteiger dann aber das 2:0 nachzulegen und hatte in der Defensive zunächst Glück, dass die Hausherren nur die Latte trafen und Eichler das ein ums andere Mal klasse parieren konnte.

In der 66. Spielminute dann aber dennoch der 1:1 Ausgleich durch Andreas Toetz. „Hätten wir das 2:0 gemacht, dann glaube ich nicht, dass sich Wickede davon nochmal erholt hätte. Wir hatten die Chance das Spiel in die richtige Richtung zu lenken“, bilanzierte Müller. So aber mussten die Gäste nach dem Schlusspfiff dann mit der Punkteteilung zufrieden sein. Gerade auch, weil der TuS die letzten fünfzehn Minuten mit zehn Mann zu Ende spielen musste – Ivan Markow hatte nach seinem Handspiel die Ampelkarte gesehen und musste früher unter die Dusche.

Die Hausherren drückten in den Schlussminuten dann zunehmend auf den Siegtreffer, schafften es allerdings nicht den an diesem Tag richtig gut aufgestellte Eichler zu überwinden. In der 85. Spielminute dann fast der Last-Minute-Siegtreffer: Nach einem Konter scheiterte Mike Brado allerdings am Wickeder-Keeper.

„Im Großen und Ganzen geht das Unentschieden dann so auch in Ordnung. Wir haben heute kaum etwas zugelassen, hätten aber auch vorne vielleicht ein Tor mehr machen können. Heute haben wir aber gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt und uns auch von der Organisation her besser präsentiert als letzte Woche und somit auch einen verdienten Punkt geholt“, erklärte Müller.

Nach dem 2:5 in der Vorwoche gegen Brünninghausen, eine mehr als ordentliche Reaktion, denn Wickede spielt bislang eine starke Runde und ist auch trotz der Punkteteilung weiterhin nur zwei Punkte von der Tabellenspitze entfernt. Die Wittgensteiner stehen momentan mit zwölf Punkte auf dem zehnte Rang, fünf Punkte hinter der Spitze und schon satte acht Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz.

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Nach dem Top-Spiel ist vor dem Top-Spiel. Nach der letztlich deutlichen Pleite gegen den FC Brünninghausen wartet nun am Sonntag (15 Uhr) mit dem BV Westfalia Wickede der nächste Hochkaräter auf den Westfalenliga-Aufsteiger TuS Erndtebrück II.

„Wir haben das Spiel in Ruhe analysiert, Brünninghausen hat unsere Fehler einfach eiskalt ausgenutzt. Das Spiel ist jetzt aber auch abgehakt, wir spielen bislang eine gute Runde und wichtig ist, dass die Spieler aus den Fehlern die sie gemacht hat dann jetzt auch lernen“, so TuS-Coach Michael Müller.

Auch wenn das Ergebnis in der Vorwoche nicht zufriedenstellend war, die Leistung aber, und besonders auch der bisherige Saisonstart, geben Mut, auch die nächste hohe Hürde in Wickede erfolgreich zu nehmen.

Dabei wird sich die Müller-Elf allerdings strecken müssen. Die Westfalia unterstrich besonders in der vergangenen Woche nochmals, dass in dieser Saison auf jeden Fall mit ihr zu rechnen ist. Mit 2:1 wurde dem FC Iserlohn nämlich auswärts die erste Saison-Pleite beigebracht. „Sie haben einen Umbruch hinter sich und haben einige gute, junge Leute dazubekommen. Sie sind gut drauf und haben sicher großes Selbstvertrauen. Aber wir wollen Wiedergutmachung betreiben und uns die Punkte, die wir letzte Woche verloren haben am liebsten Sonntag wieder zurückholen“, erklärt Müller.

In der Tabelle rangiert der TuS nur drei Punkte hinter dem Sonntags-Gegner und könnte somit mit einem „Dreier“ nach Punkten gleichziehen. „Wir freuen uns auf das Spiel und werden in Wickede wieder zielstrebiger nach vorne spielen. Ich bin mir aber auch sicher, dass wir das schaffen. So eine Niederlage wie gegen Brünninghausen wirft uns nicht aus der Bahn, wir wissen, dass wir bislang eine gute Runde spielen“, so der Übungsleiter.

Die Wittgensteiner haben nun die Möglichkeit ihren bemerkenswerten Saisonstart mit Zusatzpunkten gegen die Top-Vereine zu vergolden. Angefangen haben sie damit schon im Derby gegen Kaan-Marienborn und auch gleich am ersten Spieltag gegen den DSC Wanne-Eickel.

Nach dem kleinen Dämpfer am letzten Spieltag heißt es nun wieder mit Selbstvertrauen die anstehende Aufgabe im Ruhrgebiet anzugehen.

Personell hat sich nur wenig geändert. Die Verletztenliste bleibt weiterhin lang, Müller freut sich allerdings, dass zumindest Lukas Faak wieder zurückkehren wird. Weiterhin hofft der Trainer, dass Manuel Müther, der in der letzten Woche noch in der „Ersten“ zum Einsatz kam, wieder zur Verfügung stehen wird.

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Es bleibt dabei. Der TuS Erndtebrück setzt sich in der Spitzengruppe der Fußball-Oberliga fest. Auch der SuS Neuenkirchen stellte keine wirkliche Hürde für die Wittgensteiner dar und wurde vor 220 Zuschauern im Pulverwald souverän mit 4:0 (2:0) bezwungen. Damit holten sie im achten Spiel den sechsten Sieg. Einziger Wermutstropfen im Freudenkelch: Tokio Nakai, der sich zuletzt in bärenstarker Form präsentierte, musste, nachdem ihm ein Ball in die Magengegend geschossen wurde, verletzt ausgewechselt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Eine Diagnose steht allerdings noch aus. "Ich hoffe, dass es nichts Ernstes ist und er schnell wieder auf die Beine kommt", schickte Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg dem flinken Japaner Genesungswünsche hinterher. Mit der gleichen Anfangsformation wie zuletzt beim 3:0-Sieg in Zweckel begannen die Erndtebrücker im gewohnten 4-4-2-System von Beginn an druckvoll. Und genau wie in der Vorwoche war es wiederum Nakai, der TuS auf Kurs brachte. Nach einem langen Diagonalball von Leonardo Lima Ribeiro legte sich Nakai den Ball nach innen und zog aus 14 Metern unter gütlicher Mithilfe des Innenpfostens zum 1:0 (21.) ab. Auch nach der Führung diktierte die Schnorrenberg-Elf weiter das Geschehen. Fast schon logische Konsequenz: das 2:0 (37.) für die Hausherren durch Jan-Patrick Kufingila Kadiata. Kapitän Thomas Ziegler schickte den 25-Jährigen auf die Reise und der setzte sich im Eins-gegen-Eins-Duell mit seinem Gegenspieler durch und nagelte das Leder aus spitzem Winkel in den Giebel.

Als Laurenz Wassinger nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff nach einer schönen Kombination über Thomas Bednorz und Markus Waldrich das 3:0 folgen ließ, schien die Messe gelesen. Doch einige Unzulässigkeiten hätten die bis dahin harmlosen Gäste beinahe wieder ins Spiel zurückgebracht. So konnte der TuS von Glück sprechen, dass sowohl Torhüter Timo Bäcker als auch Thomas Bednorz, der, nachdem Bäcker nach einem Heber nur das Nachsehen blieb, in höchster Not klären konnte, nicht den Anschlusstreffer kassiert zu haben. "Das ist heute sicherlich der einzige Kritikpunkt: Wir wollten nach der Pause konzentriert weiter spielen, hatten aber dann eine Phase, in der wir unsere Ordnung verloren haben. Gut, dass wir trotzdem die Null gehalten haben", hielt sich die Kritik Schnorrenbergs in Grenzen.

Und die verstummte gänzlich, als Wassinger mit seinem mittlerweile sechsten Saisontreffer zum 4:0 (73.) traf. In typischer Torjäger-Manier war der Ex-Velberter zur Stelle als Neuenkirchens-Schlussmann Dennis Fischer einen Schuss von Philipp Böhmer nicht festhalten konnte und drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. "Wir sind natürlich total happy. Trotzdem dürfen wir uns nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen, sondern müssen weiter hart arbeiten. Man hat schon gemerkt, dass wenn der eine oder andere Spieler nicht immer trainieren kann, auch einige Kraftreserven fehlen. Daher hoffe ich, dass ich vor den kommenden schweren Aufgaben wieder auf alle Spieler zurückgreifen kann", so der Brachbacher, auf den in den kommenden vier Spielen mit Erkenschwick, Rhynern, Stadtlohn und Ahlen echte Hochkaräter warten.

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Der Oberligist aus Erndtebrück wurde in Trupbach seiner Favoritenrolle gerecht und siegte auch in dieser Höhe verdient mit 7:0 gegen den TSV Siegen. In einer fairen Partie sorgten Laurenz Wassinger (5.), Phillip Böhmer (10.) und Manuel Müther (15.) schnell für klare Verhältnisse. „Zu Beginn der Partie fielen die Gegentore schon sehr schnell, zum Glück ging es in Halbzeit eins nicht so weiter“, berichtete Siegens sportlicher Leiter Steffen Weber.

Nach der Pause schraubten Manuel Müther (48.), Narciso Jorge Lubaca (FE/65.), Tokio Nakai (72.) und Phillip Böhmer das Ergebnis in die Höhe. „Das war schon eine einseitige Sache aber wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten gewehrt. Der Vier-Klassen-Unterschied war deutlich zu erkennen“, so Weber.

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