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Das Meisterschaftspiel gegen Erkenschwick wurde von Sonntag, 12.10.14 auf Samstag, 11.10.14 vorverlegt. Anstoß ist um 16 Uhr.

Unsere 1. Mannschaft reist heute zum TSV Siegen. Die nächste Runde im Kreispokal ruft. Anstoß ist um 19 Uhr.

Der TuS Erndtebrück nimmt weiter Kurs auf die Spitze der Oberliga Westfalen. Das Fußball-Team aus dem Pulverwald feierte am Sonntag seinen fünften Saisonsieg. Im Gastspiel beim SV Zweckel sicherte sich die Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg einen 3:0 (1:0)-Erfolg. Damit rangieren die Wittgensteiner in der Tabelle nur drei Punkte hinter Spitzenreiter Rot-Weiß Ahlen, der seine Partie gegen Eintracht Rheine zeitgleich mit 3:1 (1:0) gewann.

Der TuS Erndtebrück eröffnete den Torreigen in einer ruppigen Partie früh. Tokio Nakai (10.) sorgte für den ersten Treffer des Tages und knüpfte damit an seine Leistung aus der Vorwoche gegen die TSG Sprockhövel an. In der Folge dominierten die Gäste die Partie an der Dorstener Straße in Gladbeck-Zweckel, verpassten es aber nachzulegen. Nach der Pause indes kam der von Günter Appelt trainierte SV Zweckel etwas besser in die Partie, allerdings nur ein einziges Mal gefährlich vor das Tor von TuS-Keeper Timo Bäcker. Erneut Nakai (71.) sorgte dann für die Entscheidung zu Gunsten der Erndtebrücker, Markus Waldrich (82.) schraubte das Ergebnis vor 265 Zuschauern noch hoch.

Die nächste Partie bestreitet der TuS Erndtebrück gegen den SuS Neuenkirchen. Die Münsterländer verloren ihr Duell an diesem Spieltag gegen die Hammer SpVg mit 1:3 (1:0) und gastieren nun am Sonntag um 15 Uhr im Erndtebrücker Pulverwaldstadion.

SZ

Das Ergebnis liest sich deutlich. Mit 2:5 (2:1) musste sich die Zweitvertretung des TuS Erndtebrück letztlich dem FC Brünninghausen geschlagen geben. Aber gerade die 2:1-Pausenführung zeigt deutlich, dass gegen die Dortmunder durchaus mehr drin gewesen wäre. Die Ausrede, dass Erndtebrück gleich fünf Spieler fehlten, die in der Vorwoche noch auf dem Rasen standen, wollte der TuS-Coach dann nicht gelten lassen: „Wir haben einen breiten Kader, mit vielen guten Jungs. Es war heute auch nicht schlecht, aber es fehlte uns heute etwas die Durchschlagskraft.“

Alles überragender Mann bei den Gästen war Florian Gondrum. Der Stürmer, der in der Westfalenliga als Top-Torschütze bestens bekannt ist, netzte gleich drei Mal ein. Sein erstes Tor, nach einem schnell ausgeführten Freistoß, bedeutete bereits nach vier Minuten die Führung für den FCB. Die Wittgensteiner erholten sich aber schnell von diesem Schock und drehten innerhalb von nur zwei Minuten die Partie. Nach einer Ecke war der Ball eigentlich schon geklärt, doch Sebastian Wanke köpfte den Ball wieder in die gefährliche Zone, wo Mike Brado (9.) den Ball sehenswert per Seitfallzieher ins Tor beförderte. Der Rückstand war aufgeholt, nur zwei Minuten später dann gar die 2:1 Führung für die Hausherren. Nach einem Freistoß auf den langen Pfosten, köpfte Alexander Husser den Ball mustergültig auf Sascha Leicher (11.), der souverän einschob.

Bis zum Halbzeitpfiff neutralisierten sich beide Mannschaften dann größtenteils. Das Spiel fand zunehmend mehr im Mittelfeld statt und die Erndtebrücker durften sich so über eine Halbzeitführung freuen. Nach dem Seitenwechsel baute Brünninghausen aber immer mehr Druck auf und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Die erste Großchance gehörte allerdings der Müller-Elf. Wanke setzte sich außen gut durch und bediente den in der Mitte lauernden Brado, dessen Kopfball aber über das Tor ging. „Wenn der rein geht glaube ich nicht, dass wir das Spiel hier heute verlieren“, so sein Übungsleiter.

Es sollte sich noch rächen. Wieder war es Gondrum, der diesmal mit einem 25-Meter Freistoß-Hammer das 2:2 erzielte. Der Knipser drehte dann nochmal richtig auf und erzielte nach einem blitzschnellen Konter, aus abseitsverdächtiger Position, das 3:2 für Brünninghausen. Und als dann Patrick Polok (80./90.) mit einem weiteren Doppelpack auf 5:2 erhöhte, war die Partie schon längst entschieden.

„Auf Grund der zweiten Halbzeit ist der Sieg für Brünninghausen in Ordnung. Wir haben heute zu viele individuelle Fehler gemacht und es dem FC so viel zu einfach gemacht. Die Gegentreffer waren alle vermeidbar. Auch wir haben auch gut dagegengehalten und uns Chancen herausgespielt, es ist dann schon ärgerlich, wie wir das Spiel verloren haben, auch wenn Brünninghausen richtig gut gespielt hat“, erklärte Michael Müller nach dem Schlusspfiff.

Die Erndtebrücker trauerten der vergebenen Brado-Chance hinterher, müssen nach der zweiten Saison-Niederlage allerdings keinesfalls die Köpfe hängen lassen. Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt weiterhin satte acht Punkte und durch die zeitgleiche Niederlage des 1. FC Kaan-Marienborn, ist die Müller-Elf weiterhin die beste Siegerländer-Mannschaft der Westfalenliga. „Wir werden das Spiel ganz in Ruhe analysieren, heute sind wir an den individuellen Fehlern gescheitert. Ich bin mir sicher, dass uns diese Fehler nächste Woche nicht mehr passieren werden“, bilanzierte Müller.

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Der TuS Erndtebrück II sorgt momentan fast wöchentlich für Aufsehen. Elf Punkte nach sechs Spielen, die Bilanz des Westfalenliga-Aufsteigers liest sich mehr als ordentlich. Und dabei ging es für die Müller-Elf bislang keineswegs nur gegen Laufkundschaft. Schon Marl-Hüls war dabei, genauso wie Wanne-Eickel oder aber in der Vorwoche im Derby der 1.FC Kaan-Marienborn.

Gegen die Käner hätte der TuS eigentlich einen Sieg verdient gehabt, letztlich reichte es allerdings „nur“ für eine Punkteteilung. „Es war unter der Woche natürlich noch ein wenig Enttäuschung mit dabei, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Aber letztlich hat uns der gute Auftritt natürlich positiv gestimmt, es macht mich als Trainer stolz wenn ich sehe, wie diszipliniert die Mannschaft auch gegen so eine Top-Mannschaft wie Kaan-Marienborn spielt. Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, so TuS-Trainer Michael Müller. Dennoch sieht der Übungsleiter auch noch Luft nach oben, beispielsweise im Spielaufbau oder aber in der Verwertung der eigenen Tormöglichkeiten.

Nun wartet gleich der nächste Brocken auf die Wittgensteiner. Mit dem FC Brünninghausen gastiert am Sonntag (15 Uhr) eine Mannschaft am Pulverwald, deren Ambitionen es sind, um den Aufstieg mitzuspielen.

Verstecken muss sich die Oberliga-Reserve aber keinesfalls, denn zu Hause ist der Vorjahres-Meister der Landesliga 2 bislang noch ungeschlagen. Zwei Siege und ein Remis stehen zu Buche und diese Bilanz werden die Erndtebrücker sicherlich weiter ausbauen wollen. Dabei wartet mit Brünninghausen allerdings eine hohe Hürde, denn der FCB ist auch auswärts bislang noch ungeschlagen und reist mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an. Vor großen Namen schreckt der Aufsteiger bekanntlich allerdings nicht zurück.

„Sie sind schon ein großes Kaliber und haben auch erst drei Gegentore kassiert, was zeigt, dass sie hinten sehr gut stehen. Wir wollen zu Hause aber weiter ungeschlagen bleiben und zu Hause auch gewinnen, wir gehen auf jeden Fall selbstbewusst in die Partie“, erklärte Müller.

Der TuS hat schon gezeigt, dass er für die ein oder andere Überraschung gut ist. Wobei die Tendenz in Erndtebrück eher in die Richtung geht, dass es eigentlich gar keine Überraschungen mehr sind. Der Aufsteiger hat sich prächtig in der neuen Liga eingelebt und scheint, nach jetzigem Stand, auf einem guten Weg, das Ziel Nichtabstieg bravourös zu meistern.

Personell werden die Wittgensteiner allerdings einiges umstellen müssen, gleich fünf Spieler, die in der letzten Woche noch auf dem Platz standen, werden im Heimspiel fehlen. Besonders schwer hat es Anil Berber getroffen, bei dem der Verdacht auf einen Meniskus- und Außenbandriss im Knie besteht – eine längere Ausfallzeit wird bei ihm wohl eingeplant werden müssen. Zudem fehlen am Sonntag Andreas Krolewski (Australien), Falko Wahl (berufliche Gründe), Fatih Tuysuz (Nasenbeinbruch), Lukas Faak (privat verhindert) und auch Manuel Müther, der vermutlich wieder in der Oberliga-Mannschaft auflaufen wird.

„Wir haben aber einen breiten Kader und ich vertraue da jedem. Es ist dann auch mal wieder die Chance für die Spieler, die letzte Woche gerne auf dem Platz gestanden hätten, sich zu zeigen. Es wird auf jeden Fall eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die Brünninghausen auch schlagen kann“, so Müller selbstbewusst.

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