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Till Trapp erzielte das erste Tor im Spiel. Er brachte die Gäste in der 9. Spielminute in Front, musste anschließend aber trotzdem mit einem Rückstand in die Halbzeit gehen. Denn Rafi Al-Makhoul (39./40.) hatte einen Sahnetag erwischt und drehte den Rückstand binnen zwei Minuten in eine Führung um. Nach dem Seitenwechsel machte Al-Makhoul dort weiter, wo er vorher aufgehört hatte. In der 46. Spielminute erzielte er seinen dritten Treffer und stellte die Weichen somit klar auf einen Heimsieg des TuS Erndtebrück III. Nach einem verwandelten Strafstoß durch Wassim Omeirat (69.) konnten die Gäste nochmals verkürzen. Kapitän Tomas Dejmek (83.) machte kurz vor Schluss allerdings den Heimsieg klar und besorgte den 4:2 Endstand.

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Hatte man nach dem überzeugenden 3:0 gegen die Hammer SpVg in der Vorwoche noch geglaubt, dass beim TuS Erndtebrück nach der durchwachsenen Hinrunde nun der Knoten geplatzt sei, kehrte nur eine Woche später wieder Ernüchterung ein. Die Wittgensteiner verloren bei Abstiegskandidat Westfalia Herne mit 0:1 (0:1) und fielen in der Tabelle vom achten auf den neunten Rang zurück.

Der TuS, der im Vergleich zum Hamm-Spiel auf einer Position verändert begann, für den grippegeschwächten Christian Runkel rückte Fatih Tuysuz ins Team, ließ all das vermissen, was ihn in der Vorwoche noch beim Spiel gegen Hamm ausgezeichnet hat. "Es bleibt dabei. In dieser Form können wir auswärts nichts holen", zeigte sich Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft.

Die Wittgensteiner hatten in der ersten Hälfte auf dem schwer bespielbaren Rasen am "Schloss Strünkede" zwar deutlich mehr Ballbesitz, Kapital daraus schalgen, konnten sie jedoch nicht. Einzig die Hausherren wussten es, ihre Chance zu nutzen. Yüksel Terzicik, der genau wie sein Mannschaftskamerad Marc Schröter zunächst gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, reagierte etwas schneller als Innenverteidiger Patrik Flender und spitzelte die Kugel unhaltbar für TuS-Torhüter Timo Bäcker ins linke obere Eck.

Auch wenn die ohnehin schon große Überlegenheit der Gäste nach dem Wechsel noch deutlicher wurde, fiel den Erndtebrückern auch nach der Pause nicht viel ein. Philipp Böhmer, der aus 20 Metern Pech mit einem Pfostenschuss hatte, sorgte schon für das Offensiv-Highlight der Gäste. Pech hatte der TuS zehn Minuten vor dem Abpfiff als die Pfeife von Schiedsrichter Martin Pier nach einem Foul an Leonardo Ribeiro stumm blieb. "Ein Kontakt war da, aber er fiel etwas zu theatralisch", schilderte Schnorrenberg die Szene. Letztlich blieb es bei der 0:1-Niederlage für den TuS, die davor sorgte, dass die Wittgensteiner weiterhin im grauen Mittelfeld der Liga feststecken.

"Ich will das Spiel nicht schön reden. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass wir in Führung gehen und hätte dann die Reaktion der Gäste gerne gesehen. Uns ist nicht so viel eingefallen und wir haben auf dem schlechten Boden einfach die falschen Mittel gewählt. Bei einigen meiner Spieler hat schlichtweg die Einstellung gefehlt. Wenn jeder die Geilheit auf Fußball gehabt hätte wie in der Vorwoche, hätten wir die Partie nicht verloren", so Schnorrenberg.

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Es ist das erste Auswärtsspiel des Jahres. Und der TuS Erndtebrück will dabei seinen zweiten Erfolg in der Fremde feiern - in dieser Saison. Zugleich will der Fußball-Oberligist am Sonntag (15 Uhr) bei Westfalia Herne gleich mehrere Negativserien beenden - und eine Erfolgsserie starten.

Auf dem Papier ist die Papier klar: Der TuS Erndtebrück rangiert auf dem 8. Platz (28 Punkte) der Tabelle in der Oberliga Westfalen und geht damit als klarer Favorit gegen Kellerkind Westfalia Herne in die Partie (16. Platz/15 Punkte). Allein, nicht nur das Team von TuS-Coach Florian Schnorrenberg feierte zum Jahresauftakt einen 3:0-Erfolg gegen die Hammer SpVg, sondern auch Westfalia Herne bei der TSG Sprockhövel. Vor allem vor der Zweikampfstärke und dem schnellen Umschaltspiel der Mannschaft von Trainerteam Hans Bruch und Pietro Perrone sind die Wittgensteiner gewarnt.

Bei Westfalia Herne will der TuS Erndtebrück allerdings eine neue Erfolgsserie nach dem Auftakterfolg und dem 1:1-Unentschieden zum Jahreskehraus bei der SpVg Erkenschwick starten. Zugleich will das Team von Trainer Florian Schnorrenberg seine Negativserie in der Ferne und auf Rasen beenden - dem Geläuf, auf dem das Team aus dem Pulverwald bis dato noch nicht gewonnen hat und am Sonntag im Stadion „Am Schloss Strünkede“ spielt. Dabei helfen soll dann auch wieder Kapitän Thomas Ziegler, der in den Kader zurückkehrt. Fraglich ist der Einsatz von Offensivmann Christian Runkel, der an einer Grippe laboriert.

SZ

Einen richtig guten Test lieferten sich Landesliga Spitzenreiter TuS Erndtebrück II und Westfalenligist 1. FC Kaan-Marienborn. Nach 90 Minuten hatten die eine Klasse höher spielenden Käner knapp mit 2:1 (0:0) die Nase vorn.

"Gemessen am Gegner war das unser bisher bestes Testspiel. Wir haben gerade im zweiten Durchgang den Ball gut laufen lassen und uns einige gute Möglichkeiten herausgespielt", zeigte sich TuS-Trainer Michael Müller mit der Leistung seiner Elf zufrieden, nicht jedoch mit dem Ergebnis.

Die Käner störten die Hausherren von Beginn an früh in deren Hälfte und hatten durch Ahmet Inal zwei gute Gelegenheiten, die der Stürmer jedoch ungenutzt ließ. Auf der Gegenseite lief Sven Hinkel alleine auf Kaans Torhüter Dominique Nowak zu, doch anstatt das Leder quer auf den mitgelaufenen Fuod Dodic zu legen, der den Ball ins leere Tor hätte schießen können, machte es Hinkel selbst und verzog knapp. Und auch Jan-Philipp Gelber, der genau wie Manuel Müther und Andreas Krolewski aus dem Oberliga-Kader in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln sollte, brachte den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Sein Kopfball im Anschluss an einen Eckball wurde von einem Käner auf der Linie geklärt.

Nach einer knappen Stunde fiel dann das 1:0 für Kann. Nach einer Hereingabe des starken Mats Scheld war Inal zur Stelle und markierte die Führung (58.). Erndtebrück glich jedoch nur zwei Minuten später aus. Einen schönen Spielzug über Andreas Mayer, Jan-Peter Stein und Manuel Müther vollendete der eingewechselte Simeon Schmidt zum 1:1 (60.).

Dass die Mannschaft von Thorsten Nehrbauer dennoch gewann, dafür sorgte Mats Scheld mit einem schönen 18-Meter-Freistoß in den Giebel (65.). Mit zunehmender Spieldauer bauten die Käner merklich ab und die Wittgensteiner hatten noch Chancen zum Ausgleich. Doch weder Hinkel und Müther, die beide den Pfosten trafen, noch Konstantin Volz, dessen Schuss Nowak glänzend parierte, konnten für Zählbares sorgen.

Expressi

Heute Mittag um 14 Uhr testet die 2. Mannschaft im Pulverwald gegen Kaan-Marienborn.