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Transferdruck gab es nicht. Es war die Qualität, die für die Verpflichtung sprach. Und damit für Ivan Ostojic. Kurz vor Ende der laufenden Transferperiode – am Sonntag – hat der TuS Erndtebrück einen weiteren Spieler verpflichtet. Der Fußball-Oberligist hat Ostojic mit einem Zwei-Jahresvertrag an sich gebunden – und damit sein einziges Sorgenkind beseitigt. Die Position des Innenverteidigers.

„Ivan ist ein hochtalentierter Junge. Wir sind froh, dass wir ihn noch bekommen haben“, erklärte TuS-Trainer Florian Schnorrenberg über den 19-jährigen Defensivmann, der die bosnisch-kroatische Staatsbürgerschaft besitzt und zuletzt in der Premijer Liga – der 1. bosnischen Liga – bei HSK Zrinjski Mostar unter Vertrag stand. Zudem bestritt er bereits zwei U-18-Länderspiele.

Während der Sommerpause trainierte Ostojic zudem bei Regionalligist Wormatia Worms, der den Youngster allerdings letztlich ziehen lassen musste. Der TuS Erndtebrück hingegen ließ den Spieler nach zwei Probe-Einheiten nicht mehr ziehen, sondern schloss seine Lücke auf der Position des zweiten Innenverteidigers. Zuletzt hatte Coach Schnorrenberg dort unter anderem Anis Saidi und Thomas Bednorz spielen lassen – beide sind allerdings nicht auf dieser Position groß geworden, sondern sind etatmäßige „Sechser“. „Wir müssen auf Eventualitäten schauen“, erklärte der Mann an der Seitenlinie zudem. Und spielte damit auf die Möglichkeit an, dass der auf der ersten Innenverteidiger-Position gesetzte Sebastian Wasem sich verletzen könnte – für eine Alternative wäre in diesem Fall zumindest gesorgt.

„Ivan muss sich noch einleben, doch er passt super in die Mannschaft“, erklärte Schnorrenberg, dessen neuer Kicker am Sonntag im Meisterschaftsspiel der Oberliga Westfalen beim SV Lippstadt wohl noch nicht spielberechtigt ist, da derartige Vorgänge bei internationalen Transfers längere Zeit benötigen als gewöhnlich. Allein, die Notwendigkeit besteht nach dem erfolgreichen Auftakt mit zwei Siegen aus zwei Spielen (Tabelle) ohnehin nicht, so dass Ostojic genügend Zeit zur Integration ins Team bekommt.

SZ

Die 2. Mannschaft hat ihr Spiel in Marl-Hüls mit 1-2 verloren.

Bericht folgt ...

Die 3. Mannschaft gewinnt gegen SF Birkelbach II mit 2-1.

„Ich habe schon viele gute Dinge gesehen. Alles in allem kann man mit dem Auftritt für das erste Spiel zufrieden sein“, blickte Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg auf die Auftaktpartie gegen den TuS Ennepetal zurück. Dass der A-Lizenz-Inhaber nicht zu hundert Prozent mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden war, lag vor allem an der Defensivarbeit.

„Es ist egal, mit welchem System wir spielen. Entscheidend ist für mich, wie wir reagieren, wenn der Gegner in Ballbesitz ist und wir dann gegen den Ball arbeiten“, ist für Schnorrenberg hier sicherlich noch Luft nach oben. Und da dürfte auf seine Kicker am Sonntag (15 Uhr) beim Gastspiel bei der Hammer SpVg sicherlich schon eine echte Bewährungsprobe zukommen. Nicht wegen der Tatsache, dass die Wittgensteiner bei der Niederlage in der Vorsaison dort eine ihrer schwächsten Leistungen zeigten und mit dem 1:3 noch gut bedient waren, eher weil die Gastgeber den schwachen 13. Platz der letzten Spielzeit vergessen lassen möchten und im Sommer personell kräftig aufrüsteten. Neben vielen Experten sehen sich auch die Hammer selbst in der Spitzengruppe der Liga. Und auch Schnorrenberg, der den Gegner vergangene Woche beim 2:1-Sieg in Lippstadt in Augenschein nahm, ist voll des Lobes für die Spielvereinigung: „Die Mannschaft hat ihre Klasse in Lippstadt gezeigt und ist top besetzt. Neben den flinken Spielern auf den offensiven Außenbahnen haben sie mit Jochen Höfler einen echten Knipser vorne im Zentrum. Aber auch in der Defensive sind sie stabiler geworden. Gerade in der Innenverteidigung haben sie groß gewachsene Spieler, die richtig gut standen.“ Doch bange machen gilt nicht. „Wir sind gefestigter als in der vergangenen Saison. Daher freuen wir uns auch auf dieses Spiel und das nächste Woche in Lippstadt. Denn mit den Vergleichen gegen zwei Top-Mannschaften sehen wir schon nach den ersten drei Spieltagen wie nahe wir an den Spitzenteams dran sind“, so der Brachbacher, der bis auf Torhüter Jannik von der Heiden (Ellenbogenverletzung), auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Zwar behielt sich der 37-Jährige die eine oder andere Umstellung gegenüber dem Ennepetal-Spiel vor, aber letztlich dürfte wohl die gleich Elf auch in Hamm beginnen.

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Fußball-Oberligist TuS Erndtebrück hat den zweiten Sieg im zweiten Meisterschaftsspiel gefeiert. Das Team von Trainer Florian Schnorrenberg sicherte sich am Sonntag einen souveränen 4:0 (4:0)-Erfolg bei der Hammer SpVg. Zugleich rückten die Wittgensteiner damit auf den - derzeit noch wenig aussagekräftigen - 1. Platz in der Tabelle der Oberliga Westfalen vor.

Es war eine beeindruckende Vorstellung, die der TuS Erndtebrück vor 450 Zuschauern bei Titelaspirant Hammer SpVg zeigte. Allen voran Markus Waldrich, der einen lupenreinen Hattrick (9., 24., 35.) erzielte. Den Schlusspunkt setzte noch vor der Halbzeit Laurenz Wassinger (42.) in der Hammer Evora-Arena. Als Vorbereiter der vier Treffer glänzte jeweils Jan-Patrik Kadiata. Die von Goran Batjaktarevic trainierten Hausherren kamen indes nach dem 2:1-Auftakterfolg beim SV Lippstadt nicht ins Spiel und ließen den TuS Erndtebrück gewähren. Die Wittgensteiner indes feierten ihrerseits einen Traumstart in die neue Spielzeit - und ein nahezu perfektes Spiel, in dem sie die Gastgeber buchstäblich dominierten.

Das nächste Spiel bestreitet der TuS Erndtebrück nun am kommenden Sonntag (15 Uhr) - ebenfalls auswärts im Stadion „Am Waldschlösschen“. Der Gegner ist dann der SV Lippstadt.

SZ

Ein torloses Unentschieden am ersten Spieltag gegen Wanne-Eickel – ein ordentlicher Start für die Zweitvertretung des TuS Erndtebrück. Der Westfalenliga-Aufsteiger spielte gut gegen die namhafte Herner Mannschaft, so sieht es auch TuS-Coach Michael Müller.

"Im Nachhinein waren wir zufrieden mit dem Spiel, natürlich gibt es aber auch ein, zwei Sachen, die wir nochmal besprochen haben. Wir arbeiten daran hinten möglichst gar nichts zuzulassen."

Nun allerdings wartet nochmal ein anderes Kaliber auf die Wittgensteiner als am ersten Spieltag. Am Sonntag (15 Uhr) trifft der TuS auf den finanzstarken TSV Marl-Hüls. Der TSV galt schon in der Vorsaison als Favorit für den Oberliga-Aufstieg und in diesem Sommer haben die Marler personell nochmal nachgelegt und unter anderem Top-Stürmer Sebastian Westerhoff von der SpVg. Erkenschwick verpflichtet.

Das Ziel ist demnach klar beim Sonntags-Gegner: Mit diesem Kader ist der Aufstieg Pflicht. Der Liga-Neuling aus Erndtebrück reist dennoch nicht ohne Hoffnungen ins Ruhrgebiet. "Wir wissen was uns da erwartet. Sie haben eine enorme Qualität, fast jeder hat schon höherklassig gespielt.", so Müller. Es sei eine "Riesen-Aufgabe" aber "die Mannschaft wollte durch den Aufstieg dahin und gegen solche Gegner antreten."

Verstecken möchte sich der TuS keinesfalls, sondern nach Möglichkeit wie in der Vorwoche wieder als Außenseiter für eine Überraschung sorgen. Das Ziel ist jedenfalls klar: "Wir haben eine weite Reise und wollen dann natürlich auch etwas mitnehmen", erklärt der TuS-Trainer.

Schwierigkeiten bereitet allerdings momentan die personelle Situation beim Aufsteiger. Benjamin Thorbeck (Prellung), Mirkan Kasikci (Zerrung), Sebastian Wanke (Adduktorenprobleme), Manuel Müther (Faserriss) und Keeper Jannik von der Heiden (Faserriss) fallen allesamt aus. Mit Verstärkungen aus der Oberliga-Mannschaft rechnet Müller nicht.

Somit fehlen Müller beim Auswärts-Spiel fünf potentielle Stammspieler, trotzdem sieht der Übungsleiter dies auch als eine Chance für die anderen Spieler. "Einige hätten in der Vorwoche natürlich gerne von Anfang an gespielt. Die haben jetzt natürlich die Chance sich gegen so einen Gegner zu beweisen und zu zeigen, dass sie in die Startelf gehören", so Müller.

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