Das News-Archiv

Tag Datum Uhrzeit Aktion Ort
Montag 07.07. 18.00 Trainingsauftakt Erndtebrück
Freitag 11.07. 19.00 Spiel gegen den VfB Banfe Banfe
Mittwoch 16.07. 19.00 Spiel gegen den TSV Steinbach Donsbach
Samstag 19.07. 18.00 Spiel gegen die Sportfreunde Siegen Brachbach
Mittwoch 23.07. 20.00 Spiel gegen die SG 06 Betzdorf Germanen-Cup Salchendorf
Sonntag 27.07. 15.00 Spiel gegen den VfB 03 Hilden Erndtebrück
Samstag 02.08. 17.00 Saisoneröffnung / Mannschaftsfoto Erndtebrück
Sonntag 03.08. 15.00 Spiel gegen den VfB Burbach Burbach
Mittwoch 06.08. 19.00 Spiel gegen den SV Bergisch-Gladbach Bergisch-Gladbach
Sonntag 10.08. 15.00 1. Runde im Westfalenpokal  
Sonntag 17.08. 15.00 1. Spieltag OLW  
         

 

Es steht der 34. Spieltag in der Oberliga-Westfalen an und somit geht es nach dem Wochenende in die wohlverdiente Sommerpause für die Kicker des TuS Erndtebrück (6.). Tabellarisch geht es für die Wittgensteiner um nichts zählbares mehr, denn durch den Sieg in der Vorwoche in Heven (17.) ist ihnen der sechste Rang, der zur Teilnahme am Westfalenpokal berechtigt, nicht mehr zu nehmen.

Nun heißt es also, sich am heimischen Pulverwald nochmal mit einer ordentlichen Leistung von den heimischen Anhängern zu verabschieden und sollte am Sonntag (15 Uhr) auch die SpVgg. Erkenschwick (3.) geschlagen werden dann winkt sogar noch Platz fünf.

"Wir haben jetzt unser Ziel Platz sechs erreicht und auch noch Chancen auf den fünften Rang. Im letzten Saisonspiel wollen wir nochmal einen positiven Abschluss und zu Hause haben wir bisher nur gegen Bielefeld verloren", ist Trainer Florian Schnorrenberg zuversichtlich.

Zunächst allerdings solle der Fokus voll und ganz auf den Erkenschwickern liegen, denn diese Aufgabe wird schwierig genug. Die Spielvereinigung, die auf die Beantragung der Regionalliga-Lizenz verzichtet hatte, stand lange Zeit auf Platz zwei und da die Zweitvertretung von Arminia Bielefeld nicht aufsteigen darf, würde auch der jetzige dritte Rang zum Aufstieg berechtigen. Auch in der Vorwoche beim fünf zu null gegen Ahlen (8.) unterstrich die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet, dass sie eine bärenstarke Saison spielt. Schon 77 Tore wurden erzielt und dazu hat der Tabellendritte mit Stefan Oerterer (32 Tore) den treffsichersten Oberliga-Spieler in den eigenen Reihen, hinzu kommt noch Sebastian Westerhoff, der schon satte zwanzig Mal einlochte.

"Allein Oerterer und Westerhoff haben zusammen mehr Tore erzielt, als wir insgesamt als Mannschaft. Erkenschwick hat offensiv unheimlich Qualität. Trotzdem wollen wir uns nicht hinten rein stellen, sondern unser Spiel wieder durchziehen. Im Hinspiel haben ja nur wenige Sekunden für einen Sieg gefehlt", so der der TuS-Coach.

Die Erndtebrücker werden defensiv demnach deutlich stabiler stehen müssen als beim torreichen Sieg in der Vorwoche gegen Heven, als die Schnorrenberg-Elf zwar fünf Treffer erzielte, aber auch gleich drei Treffer hinnehmen musste. Die Wittgensteiner sollten an die Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen, als sie kurz davor standen drei Punkte aus Erkenschwick mit zu nehmen, ehe Westerhoff mit seinem Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit noch für den glücklichen Ausgleich sorgte. Ohnehin ist ein Remis ein häufiges Ergebnis beim Aufeinandertreffen dieser beiden Teams, denn die vier letzten Begegnungen endeten jeweils mit einer Punkteteilung. "Wir wollen so auftreten wie in der Hinrunde und es wäre schön, wenn wir es nochmals schaffen würden einer Mannschaft die jetzt schon siebzig Punkte geholt hat Paroli zu bieten", hofft Schnorrenberg darauf, dass seine Mannschaft wieder an die gute Leistung aus der Hinserie anknüpfen kann.

Auch wenn Erkenschwick eine "hohe Hürde" ist, so darf es das Ziel des TuS Erndtebrück sein, sich mit einem Sieg zu Hause von seinen Fans zu verabschieden, um einen gelungenen Saison-Abschluss perfekt zu machen und anschließend die Qualifikation für den Westfalenpokal zu feiern und eventuell ja auch den Aufstieg der zweiten Mannschaft, die am Sonntag in Ottfingen die Landesliga-Meisterschaft perfekt machen kann.

Die Ersatzbank des TuS wird diesmal nicht allzu sehr gefüllt sein, da die Erndtebrücker allen Spielern, die in der Reservemannschaft zum Einsatz kommen könnten, auch die Chance geben wollen die Meisterschaft zu realisieren. Zudem ist der Einsatz von Jan-Patrick Kadiata (Trauerfall) noch nicht gesichert.

Expressi

Auf zahlreiche Unterstützung hofft die Elf von Eberhard Stötzel im letzten Meisterschaftsspiel am kommenden Samstag
gegen Mannschaft der JSG Lahntal.Mit einem Sieg kann sich der Nachwuchs des TuS Erndtebrück den Meistertitel
in der A-Junioren Kreisliga A sichern. Anstoß ist um 15.30 Uhr im Pulverwald-Stadion.

Die Zweitvertretung des TuS Erndtebrück (1.) kann am kommenden Sonntag (15 Uhr) mit einem Sieg den Aufstieg perfekt machen. Eine Runde vor Schluss hat die Müller-Elf einen Punkt Vorsprung zum Verfolger aus Olpe und zudem noch das um drei Tore bessere Torverhältnis. Unter Umständen würde demnach sogar ein Punktgewinn oder aber auch eine Niederlage zur Meisterschaft reichen, dann aber müssten die Wittgensteiner darauf hoffen, dass Olpe beim Gast-Spiel in Menden (3.) als Verlierer vom Platz geht.

In der Vorwoche bei der Punkteteilung gegen Finnentrop musste der TuS trotz guter Leistung einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. „Wir haben das Spiel Sonntag analysiert und dann auch schnell abgehakt. Über siebzig Minuten war das ein richtig guter Auftritt, wenn wir daran anknüpfen bin ich zuversichtlich“, so der TuS-Coach.

Um den Aufstieg ohne zittern klar zu machen, sollten die Erndtebrücker ihr eigenes Spiel gewinnen. Der TuS reist zum Absteiger aus Ottfingen (15.) und geht dabei als haushoher Favorit ins Spiel, denn schon im Hinspiel hatte die Oberliga-Reserve deutlich die Nase vorn, als sowohl Sascha Leicher, als auch Sebastian Wanke jeweils mit einem Doppelpack glänzten.

Möglichst viele Tore würden auch die TuS-Anhänger beruhigen, denn dann könnten die sich den Blick auf das Olper-Spiel sparen und die Meisterschaft und der damit verbundene Westfalenliga-Aufstieg wäre in trockenen Tüchern. Betrachtet man die Statistik, dann wäre alles andere als ein Auswärts-Sieg des TuS Erndtebrück eine faustdicke Überraschung, denn der SV Ottfingen ist in der Rückserie das schwächste Team, zudem hat der SV mit siebzig Gegentreffern die zweitschwächste Defensive der gesamten Liga und die Schützlinge von Trainer Michael Müller sind mit einundsiebzig Treffern das treffsicherste Team. „Seit dem Lennestadt-Spiel sind wir richtig gut drauf und arbeiten akribisch auf unser Ziel hin. Wir wissen, dass man in Ottfingen nicht mal eben im Vorbeigehen gewinnen kann, ich habe aber großes Vertrauen in meine Mannschaft“, findet der Coach lobende Worte für seine Schützlinge.

Es wird demnach auch darauf ankommen, dass es die Müller-Elf wieder schafft die guten Leistungen aus den vergangenen Wochen zu bestätigen und sich nicht von der Aufstiegs-Chance nervös machen zu lassen. Wenn der TuS eine konzentrierte Leistung auf den Platz bringt, dann sollte es keinen Zweifel daran geben, dass der Liga-Primus am letzten Spieltag durch einen Auswärts-Sieg die Meisterschaft perfekt macht.

Vor dem letzten Saisonspiel ist die personelle Situation etwas angespannt. Jan-Peter Stein weilt auf einer Hochzeitsfeier in Hamburg, Andreas Mayer steht nach seiner Gelb-Roten Karte in der Vorwoche auch nicht zur Verfügung. Auch Mirkan Kasikci (Bänderriss) fällt für den Saison-Endspurt aus, daher hofft Trainer Müller besonders daraus, dass Konstantin Volz am Sonntag wieder auflaufen kann.

Expressi

Der TuS Erndtebrück hat sein letztes Auswärtsspiel der Saison gewonnen. Der Fußball-Oberligist erkämpfte sich am Samstag einen 5:3 (2:1)-Sieg beim akut abstiegsbedrohten TuS Heven. Nach dem Sieg beim Wittener Vorstadtclub ist das Team von Trainer Florian Schnorrenberg damit klar auf Westfalenpokal-Kurs - Platz 6 in der Tabelle der Oberliga Westfalen würde am Ende zur Qualifikation genügen.

Es war ein echter Krimi, der sich vor 380 Zuschauern am Wittener Haldenweg entwickelte. André Schilamow (9.) sorgte für die frühe Führung der Gäste, die in der Folge allerdings weniger aggressiv zu Werke gingen. Und den nervösen TuS Heven zurück ins Spiel holten. Alexander Nour (31.) sorgte für den Ausgleich, ehe Erndtebrücks Kapitän Thomas Ziegler (41.) die neuerliche Führung der Wittgensteiner besorgte. Was dann folgte, war ein ebenso aggressives wie effektives Konterspiel des TuS Heven. Erneut Nour (57.) und Maik Knapp (64.) drehten die Partie zwischenzeitlich vollends.

Erndtebrücks Coach Schnorrenberg bewies ein goldenes Händchen mit seinen Einwechslungen und brachte Jan-Patrik Kadiata und Tokio Nakai. Das Duo brachte frischen Wind in die Partie, Kadiata bereitete den 3:3-Ausgleich durch Nakai (74.). Der Japaner avancierte mit seinem zweiten Treffer (85.) zum Mann des Spiels als er die Partie zu Gunsten des TuS Erndtebrück drehte. Erndtebrücks Schilamow (88.) setzte mit seinem zweiten Tor an diesem Tag den Schlusspunkt. Im letzten Heimspiel der Saison erwartet der TuS Erndtebrück nun die SpVg Erkenschwick. Anstoß der Partie ist am kommenden Sonntag um 15 Uhr im Erndtebrücker Pulverwaldstadion.

SZ