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Es ist das erste Auswärtsspiel des Jahres. Und der TuS Erndtebrück will dabei seinen zweiten Erfolg in der Fremde feiern - in dieser Saison. Zugleich will der Fußball-Oberligist am Sonntag (15 Uhr) bei Westfalia Herne gleich mehrere Negativserien beenden - und eine Erfolgsserie starten.

Auf dem Papier ist die Papier klar: Der TuS Erndtebrück rangiert auf dem 8. Platz (28 Punkte) der Tabelle in der Oberliga Westfalen und geht damit als klarer Favorit gegen Kellerkind Westfalia Herne in die Partie (16. Platz/15 Punkte). Allein, nicht nur das Team von TuS-Coach Florian Schnorrenberg feierte zum Jahresauftakt einen 3:0-Erfolg gegen die Hammer SpVg, sondern auch Westfalia Herne bei der TSG Sprockhövel. Vor allem vor der Zweikampfstärke und dem schnellen Umschaltspiel der Mannschaft von Trainerteam Hans Bruch und Pietro Perrone sind die Wittgensteiner gewarnt.

Bei Westfalia Herne will der TuS Erndtebrück allerdings eine neue Erfolgsserie nach dem Auftakterfolg und dem 1:1-Unentschieden zum Jahreskehraus bei der SpVg Erkenschwick starten. Zugleich will das Team von Trainer Florian Schnorrenberg seine Negativserie in der Ferne und auf Rasen beenden - dem Geläuf, auf dem das Team aus dem Pulverwald bis dato noch nicht gewonnen hat und am Sonntag im Stadion „Am Schloss Strünkede“ spielt. Dabei helfen soll dann auch wieder Kapitän Thomas Ziegler, der in den Kader zurückkehrt. Fraglich ist der Einsatz von Offensivmann Christian Runkel, der an einer Grippe laboriert.

SZ

Heute Mittag um 14 Uhr testet die 2. Mannschaft im Pulverwald gegen Kaan-Marienborn.

Unsere Erste startete mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde. Gegen die Spielvereinigung aus Hamm stand am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 3:0-Erfolg.

Der TuS erwischte einen Start nach Maß und ging bereits nach sieben Minuten in Führung, als Andre Schilamow eine Maßvorlage von Philipp Böhmer aus 14 Metern verwandeln konnte. Böhmer lieferte auch 4 Minuten später den entscheidenden Assist, den Kapitän Markus Waldrich mustergültig per elegantem Heber zum 2:0 nutzte. Kurz darauf hatte Böhmer selbst die Chance zur Vorentscheidung, als er von Schilamow bedient, aufs Gästetor zustürmte und den Ball an Keeper Gioudas vorbeischob, das Leder aber von Innenpfosten an Innenpfosten prallte und wieder heraussprang.

Von Hamm war in der ersten Halbzeit so gut wie nichts zu sehen, Torjäger Jochen Höfler kam gegen die gut stehende Erndtebrücker Defensive überhaupt nicht zur Geltung. Die Gäste waren mit zwei Gegentoren zur Pause noch gut bedient.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Erndtebrück beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs, Hamm brachte vorn so gut wie gar nichts zustande.

In der Schlussminute war es erneut Waldi, der mit einem sehenswerten Schlenzer aus 16 Metern in den Giebel den 3:0-Endtstand besorgte und somit die ersten drei Punkte im Jahr 2014 sicherte.

Hamms Trainer Goran Barjaktarevic war in der anschließenden Pressekonferenz auch entsprechend bedient. Die Fehlpassquote seines Teams sei in der ersten Halbzeit bei „150 Prozent“ gewesen, das 0:2 zur Pause sei noch das Positivste gewesen. In der zweiten Halbzeit habe man etwas besser agiert, aber gegen eine gute Erndtebrücker Mannschaft keine Chance gehabt.

Florian Schnorrenberg zog ein äußerst positives Fazit. Das sei vermutlich die beste erste Halbzeit der ganzen Saison gewesen, man habe den Gegner zu Fehlern gezwungen und sei nun generell sehr glücklich über den errungenen Sieg.

Letzten Endes konnte auch Goran Barjaktarevic der Fahrt ins Wittgensteiner Land noch etwas Positives abgewinnen, als er mit Blick auf die im VIP-Raum erfolgte Verköstigung feststellte:

„Der Kuchen war perfekt!“

 

Nach dem Sieg über Fußball-Bezirksligist TSV Aue-Wingeshausen gewann der TuS Erndtebrück II den Test gegen den SV Hohenlimburg überlegen. Der Landesliga-Spitzenreiter bezwang das Schlusslicht der Verbandsliga mit 5:2 (4:1) und untermauerte nach den bisherigen durchwachsenen Auftritten in der Vorbereitung trotz personenellem Engpass seine Titelambitionen. In der ersten Halbzeit dominierten die Wittgensteiner im Kirchenberg-Stadion klar das Spielgeschehen und setzten ihren Gegner früh in der eigenen Hälfte unter Druck. Durch das gelungene Gegenpressing erspielten sie sich zahlreiche Torchancen und nutzten diese effektiv. Zur Halbzeit führte der Landesligist bereits deutlich mit 4:1. Fuod Dodic eröffnete den Torreigen in der 16. Spielminute. Simeon Schmidt steuerte  einen Doppelpack bei (24., 44). Zudem trug sich Andreas Mayer (41.) kurz vor der Halbzeit in die Torschützenliste ein.

Das Gegentor der Wittgensteiner resultierte durch einen Foulelfmeter. Nachdem Hohenlimburgs Stürmer Serdar Demirel von Torwart Jannik von der Heiden von den Beinen geholt wurde, trat der Gefoulte selbst an und verwandelte. "Bis auf diese Szene hat Jannik richtig gut gespielt", bescheinigte Müller von der Heiden eine gute Leistung.

Nach der Halbzeit machten die Erndtebrücker dort weiter, wo sie im ersten Durchgang aufhörten. Dodic markierte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff seinen zweiten Treffer und machte damit endgültig den Sack zu. Danach schalteten die Gäste aufgrund der komfortablen Führung einen Gang zurück. Ein Aufbäumen der Hausherren fand jedoch nicht statt. Der Treffer zum 2:5 (67.), erneut durch Demirel, war lediglich Ergebniskosmetik.

Müller hatte sich vom Test gegen den höherklassigen Gegner etwas mehr versprochen, betonte jedoch auch, dass die Gastgeber mit Sicherheit nicht ihren besten Tag erwischt hatten und als Träger der roten Laterne momentan schwere Zeiten durchleben.

Der Trainer der Pulverwald-Elf zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Allerdings wollte er das Spiel auch nicht überbewerten. "Wir haben noch drei Wochen Zeit, um uns auf die Rückrunde vorzubereiten.“

Expressi

Freunde des Ballsports,

morgen ist es endlich soweit, das Leder rollt wieder im Pulverwald. Um 14.30 Uhr wird das Meisterschaftsspiel gegen die Hammer Spvgg angepfiffen. Es gilt die 1-3 Niederlage des Hinspiel zu egalisieren.

Die Hammer sind Punktgleich nur einen Platz hinter uns, ein Sieg ist morgen also sehr wichtig.

Da es wie immer genug leckere Dinge zu verköstigen gibt, kann Frau morgen die Küche kalt lassen.

Wir sehen uns im Pulverwald.